Übersicht über alle Beiträge

In den Katakomben von Wien: Das Erbe der Barone von Hofstetten - Vierter Fall

Aus der Reihe "Das Erbe der Barone von Hofstetten - Max und Micha, die Junior-Detektive vom Wolfgangsee"

Klaus Kurt Löffler: In den Katakomben von Wien: Das Erbe der Barone von HofstettenAutor: Klaus Kurt Löffler
Format: E-Book, Taschenbbuch
Verlag:
CreativeSpace
Seitenanzahl: 152
Auflage: 1 (2017)
Sprache: Deutsch
ASIN: B06Y3VN4K5 (E-Book)
ISBN:
978-1544732633 (Taschenbuch)
Altersempfehlung: Ab 9 Jahre

Das Taschenbuch erscheint bald im Handel und kann bereits im
Online-Shop der Website von Klaus Kurt Löffler

bestellt werden

Klaus Kurt Löffler auf Facebook

 


Klappentext:

Als der Baron und seine Schützlinge von dem Ägyptenabenteuer zurückkehren, finden sie das "Mausoleum" im Sarazenenschlössl ausgeräumt. Die Königsmumie nebst allen Grabbeigaben ist verschwunden.

Die Spur der Diebe führt nach Wien. Tessi und Abdullah verschwinden bei der Verfolgung dort aber spurlos. Von Hofstetten und die Jungen entdecken im Antiquitätenviertel einen aufgegebenen Laden, in dem bis vor Kurzem ägyptische Altertümer angeboten worden sind.

Sie vermuten, dass die Waren in unterirdischen Kellerräumen verborgen werden, wo man auch Tessi und Abdullah gefangen hält. Deshalb wagen sich die drei in die Katakomben hinab. Dort lauern jedoch unerwartete Gefahren und die Helfer geraten selbst in Not. Haben sie ihren unheimlichen Gegner unterschätzt, der sie vernichten will?

Kurt Michael Löffler über sich selbst, das Buch und die Reihe
"Max und Micha, die Junior-Detektive vom Wolfgangsee":

Klaus Kurt Löffler (Autor)Bis zu meiner Pensionierung war ich als Vorsitzender Richter am Landgericht Hannover tätig. Seitdem gehe ich meinen künstlerischen Neigungen nach, dem Fotografieren, Malen und Schreiben. Beim „Büchermachen“ erweist sich alles ein wenig nützlich.

Bei meinen Jugendkrimis steht nicht das Verbrechen im Vordergrund, sondern das hinter ihm stehende Rätsel. Die Junior-Detektive lösen ihre Fälle - ganz im Stil eines Sherlock Holmes - weitgehend gewaltfrei durch Beobachten und Kombinieren. Vorbild dafür war für mich - neben anderen - nicht nur Conan Doyle, sondern auch G. K. Chesterton und John Dickson Carr. Von ihnen rührt auch meine Vorliebe für ausgefallene Schauplätze, übersinnliche Phänomene und scheinbare Unmöglichkeiten, für die sich dann doch eine reale Erklärung finden lässt.

Mit meiner Schriftstellerei habe ich meine beruflichen Erfahrungen hinter mir gelassen. Ich verfolge damit keine sozialkritischen oder pädagogischen Ziele. Mir geht es allein darum, spannende und humorvolle Geschichten zu erzählen, die das hohe Lied der Freundschaft singen und zum Mitdenken herausfordern. Zugleich versuche ich, etwas von der Urlaubsfreude in den Alltag hinüberzuretten, die die Kinder in der schönen Gebirgslandschaft des Wolfgangsees erleben. Dafür sollen auch die zahlreichen Fotos der Handlungsschauplätze sorgen.

Seit 1996 schreibe ich Jugendkriminalromane, die ich auch illustriere. Die Idee dazu kam mir in St. Wolfgang, wo wir Micha, einen Jungen aus dem Ort, kennen lernten. Er wurde als „Junior-Sherlock“ der Held ländlicher Detektivgeschichten. Zum Mitstreiter („Jung-Watson“) habe ich den gleichaltrigen „Rambo“ Max aus Hannover gemacht. Aus den Ferienabenteuern der beiden ist nach und nach eine ganze Reihe geworden ...
(Quelle: http://kuenstler.haz.de/kuenstler/klaus-kurt-loeffler.html)

Klaus Kurt Löffler: In den Katakomben von WienNoch rechtzeitig vor dem Osterfest ist der vierte Teil der Abenteuer-Nostalgie-Reihe "Das Erbe der Barone von Hofstetten" mit dem Titel: "IN DEN KATAKOMBEN VON WIEN" als eBook erschienen! Die Print-Ausgabe wird demnächst folgen.

Damit ist die eBook-Reihe vollständig und kann das Osterfest verschönen. Sie ist als Lektüre für die ganze Familie gedacht. Ich wünsche ein aufregendes Lesevergnügen!
(Quelle: https://www.facebook.com/klauskurt.loffler)

Leseprobe:

Erstes Kapitel: Eine schlechte Nachricht

Klaus Kurt Löffler: In den Katakomben von WienDas Herrenhaus stand an einem Hang, sodass es zur Bergseite eingeschossig und zur Talseite zweigeschossig war. Zinnen zierten das Dach, was ihm den Spitznamen "Sarazenenschlössl" eingebracht hatte.

Auf der talseits gelegenen Hochterrasse herrschte Hochbetrieb. Baron Felix von Hofstetten, seine Tochter Tessi und ihre Begleiter Max und Micha waren gerade aus West-Theben zurückgekehrt, wo sie nur knapp dem Tode entkommen waren.

Die Hausherrin, Elisabeth von Hofstetten, hatte sie erfreut und erleichtert in Empfang genommen. Sie war eine schlanke Dame um die vierzig, der man ansah, dass sie Schweres durchgemacht hatte. Sie hatte ihren Gatten jahrelang für tot gehalten, bevor er nach dem Ableben seines Vaters wiederaufgetaucht war. Und jetzt, gerade wiedervereint, hatte sie hören müssen, dass er und ihre Tochter Tessi in West-Theben spurlos verschwunden waren. Wie vorher schon die beiden Jungen, denen sie zu Hilfe kommen wollten.

"Eine Zeitlang hat es gar nicht so ausgesehen", begrüßte Elisabeth die Heimkehrer. "Aber nun seid ihr alle doch heil und gesund zurückgekehrt. Ich habe telefonisch nur wenig von eurem Abenteuer erfahren. Doch schon das hat mich in tiefste Besorgnis gestürzt. Umso größer ist jetzt meine Freude."

Dann wendete sie sich den drei Personen zu, die sich bescheiden im Hintergrund hielten. Es waren Abdulla und seine Ehefrau Fatima mit ihrem Sohn Ahmed, die der Baron aus Ägypten mitgebracht hatte.

"Lasst uns den neuen Hausbewohnern danken, die euch gerettet haben", fuhr die Baronin fort. "Ich meine Abdulla und Ahmed, ohne die ihr wohl heute nicht hier wäret."

"Allah war gnädig, dass ich helfen durfte", stammelte Ahmed stolz. Noch stolzer war aber seine Mutter, die schwarzäugige Fatima, die vor Glück über dieses Lob strahlte. Es war eine schöne, schwarzhaarige Frau, deren füllige Figur dem ägyptischen Schönheitsideal entsprach.

"Junge Lady Tessi... gut Zeichen gelegt", sagte der Junge verlegen. "So ich können finden Höhle."

"Deine Tochter hatte ihr Taschentuch an den Felsrand gebunden und damit den Einstieg gekennzeichnet", erklärte der Baron seiner Gattin.

"Aber als Eingang ... gesprengt, Vater Abdulla uns ausgraben", fügte Ahmed hinzu, der die Ehre nicht allein einstreichen wollte. "Er alle ... gerettet!"

"Das war nicht so schwer", sagte Abdulla bescheiden. "Du hattest ja eine Nachricht hinterlassen, sodass ich wusste, wo ich suchen musste. Und die Sprengung war dann nicht zu übersehen."

"Gott hat meine Gebete erhört und euch beschützt", fuhr die Hausherrin fort.
"Aber ich bedaure, dass ich euch mit einer schlechten Nachricht empfangen muss. Oder ist es vielleicht das Gegenteil? Beurteilt das selbst: Als ich gestern vom Einkauf aus Salzburg zurückkam, fand ich das Haus nicht mehr so vor, wie ich es verlassen hatte. Etwas Merkwürdiges war geschehen. Ich fühlte es sogleich, als ich das Gebäude betrat. Die bedrückende Aura, die ich bisher so stark verspürt hatte, war verschwunden. Ich wusste gleich, was es war, und hatte keine Furcht, mich davon zu überzeugen. Und ich hatte recht, wenn es auch unerklärlich ist, wie es geschehen konnte. Denn alle Türen waren verschlossen und die Sicherheitsvorrichtungen aktiviert. Ihr könnt euch wohl schon denken, was jetzt kommt: Die Geheimkammer unter dem Haus war leergeräumt. Der Pharao mit seinen Grabbeigaben ist verschwunden. Sogar der schwarze Wächter, den wir wieder in die Halle gestellt hatten, fehlt. Ich kann mir die Sache nur so erklären, dass der königliche Herrscher die große Sonnenreise, auf die er dreitausend Jahre gewartet hatte, angetreten hat und mit all seinen Dienern, Gerätschaften und Schätzen zu den Göttern aufgestiegen ist." ...

Zur gesamten Leseprobe bei Amazon >>>

Unsere Empfehlung:

Klaus Kurt Löffler: In den Katakomben von WienMumien, Grabkammern, Kellergewölbe, geheime Räume und dann noch die Wiener Katakomben, in denen Unmengen von menschlichen Gebeinen geschlichtet sind! All das garantiert für Hochspannung und bietet Hobbykriminalisten ein ideales Betätigungsfeld.

Mit diesem Band aus der Reihe "Max und Micha" ist dem routinierten Geschichtenschreiber, Dichter und bildenden Künstler Klaus Kurt Löffler wieder einmal ein ausgezeichneter Kinderroman  gelungen, der zum Lesen anregt.

Kinder werden das Buch kaum freiwillig vor der letzten Seite weglegen und auch erwachsene Liebhaber von Detektivgeschichten werden bestimmt ihre Freude daran finden.


Weitere Bücher aus der Reihe "Max und Micha"
von Klaus Kurt Löffler

Klaus Kurt Löffler: Max und Micha - Ihre ersten Fälle  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha - ÄRGER UM MARK!  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  DAS FÜRSTENGRAB   Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  Die wilden Uggs: Claras Puppe  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  Das Gespensterpferd  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  Der Kongress der Magier  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  DER ROTE HAHN  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -  Das gestohlene Gnadenbild  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -   Auf der Suche nach dem verschwundenen Mädchen   Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -   Das Erbe der Barone von Hofstetten - Erster Teil: Der Sarazenenschatz  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -   Das Erbe der Barone von Hofstetten - Zweiter Teil: Mumienspuk  Klaus Kurt Löffler: Max und Micha -   Das Pharaonengrab


Max & Micha (Videoclip)

Veröffentlicht am 21.08.2015; Dauer: 0:53

Max und Micha Ihre ersten Fälle (Hörprobe)

Veröffentlicht am 04.11.2013; Dauer: 24:05

Weitere Videos auf dem YouTube-Kanal von Klaus Kurt Löffler >>>


Was sind die Katakomben von Wien?

Die Katakomben von WienDie Wiener Katakomben sind eine weitläufige Anlage von etwa 30 Grabkammern. Der Zugang erfolgt durch eine Stiege im linken Seitenschiff. Die Katakomben gehen im Kern auf eine fürstliche Grabkammer zurück, die Herzog Rudolf IV. um das Jahr 1363 errichten ließ. Unter Maria Theresia wurde die Anlage stark erweitert.

In einer Gruft sind die Eingeweide von zahlreichen Habsburgern (unter anderem von Napoleon Franz Bonaparte) sowie die Wiener Kardinäle und Erzbischöfe und Mitglieder des Domkapitels begraben. Die Körper der Habsburger liegen dann meist in der Kapuzinergruft und die Herzen in der „Herzerlgruft“ der Augustinerkirche, beide wenige Gehminuten entfernt.

Nach der Sperre des oberirdischen Friedhofs am 25. April 1732 wurden ab 1745 die „neuen Grüfte“ angelegt, die nicht unter dem Dom sondern unter dem Stephansplatz liegen. Der Zugang erfolgte über die Kruzifixkapelle neben der Capistrankanzel an der Außenseite des Doms. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Leichname hier unterirdisch deponiert. Diese Praxis wurde 1783 unter Kaiser Joseph II. verboten, viele Gebeine verblieben aber unter dem Dom. Im 20. Jahrhundert wurden mehrere Grabkammern durch den Bau einer Tiefgarage zerstört. Ein Teil der Katakomben kann bei Führungen besichtigt werden.
(Quelle: Wikipedia)

Die Abbildung stammt aus der Zeitschrift "Die Gartenlaube" und zeigt die Katakomben von Wien im Jahre 1872.
 

Teilen
Go to top