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Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen

Wine van Velzen: Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen (Karina Verlag, 2017)Autorin: Wine van Velzen
Illustratorin: Karin Pfolz
Format: Taschenbuch; 14,9 x 21,1 cm
Seitenanzahl: 124 Seiten
Verlag: Karina Verlag
Auflage: 1 (2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3903161481
Altersempfehlung: Ab 14 Jahre

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Klappentext:

Unerklärbare Phänomene und Begegnungen gibt es auf der ganzen Welt. Die Grenzwissenschaft befasst sich mit ihnen, ebenso Institute und Regierungen. Es existieren Dinge zwischen Himmel und Hölle, die die meisten Menschen nicht wahrnehmen.

Das geräuschvolle und rasante Leben der heutigen Zeit lässt unsere Wahrnehmung abstumpfen. Ausgeprägter ist dieser Sinn bei Kindern. Haben sie nicht selten einen imaginären Freund, mit dem sie spielen und sich unterhalten.

Geister, Dämonen, Engel und Seelen von Verstorbener sind unter uns. Ihr Dasein in unserer Welt hat verschiedene Gründe. Engel erfüllen eine Aufgabe. Sie beschützen uns, helfen durch schwere Zeiten.

Seelen folgten nach dem Tode des Menschen nicht dem Licht. Sind noch nicht bereit zu gehen. Was sie zurückhält, hat vielerlei Gründe.

Dämonen wollen dem Menschen schaden und ihn verletzen. Sie nehmen von ihm Besitz oder greifen ihn an.

Der Horrorstreifen Der Exorzist, wurde zwar sehr reißerisch und effekthaschend gedreht, dennoch birgt er auch Wahrheit. Die römisch katholische Kirche bildet seit Jahrhunderten Männer zu Dämonologen aus, die einen Exorzismus vollziehen können und auch Wohnungen und Häuser säubern und segnen. Gäbe es das Böse in unserer Welt nicht, bräuchte die Kirche diese Spezialisten nicht.

Immer wieder hört und liest man von bestimmten Gegenden und Schauplätzen, an denen Geister oder Lichterscheinungen beobachtet wurden. Schemenhafte Gestalten, die mahnend auf einer einsamen Landstraße erscheinen und Autofahrer in Angst und Schrecken versetzen. Forscht man nach, stellt sich heraus, dass in der Nähe ein Mensch zu Tode kam, der der nebulösen Gestalt ähnelte.

Lichter, die in Wäldern auftauchen, wie die Lichterscheinungen vom Brieselanger Wald. Das Phänomen ist inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und lockt immer mehr Besucher und Geisterjäger in dieses Gebiet.

Es gibt viele solcher Erscheinungen, die nicht erklärbar sind und dennoch existieren. Es existieren wissenschaftlich untersuchte paranormale Ergebnisse, die einen die Haare zu Berge stehen lassen.

Sie sind unter uns!

Über die Autorin Wine van Velzen:

Wine van Velzen (Autorin)Wine van Velzen wurde in Esslingen am Neckar geboren. Sie lebt seit 1983 auf der Ostalb. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Reisen, fotografieren und malen.

Unter dem Pseudonym T.B. Ems veröffentlichte sie bisher folgende Werke, die bei Karina Verlag als E-Books erschienen sind:

„Trilogie Gilde der Hüter“
„INZEST! Carl und seine Töchter“
„Daphne die Psychopathin“
„Die bunte Feder“ (12 Geschichten in einem Sammelband)
"Die Aktentasche"

Kurzgeschichten der Autorin sind in folgenden Anthologien erschienen:
Reihe "Farbspiel", Teil 1 – 12
"Unheimliche Geschichten"

Leseprobe aus dem Buch "Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen":

Ausschnitt Aus der 3. Erzählung "Verflucht und besessen - Paranormale Begegnungen" - Die Berghütte -

Wine van Velzen: Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen (Karina Verlag, 2017)Am dritten Tag war Thomas bereits seit sieben Stunden im Gebirge unterwegs. Er konnte kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen. Dicke Blasen hatten sich an den Fersen gebildet.

Seine Muskeln schmerzten. Krämpfe in Zehen und Waden ließen ihn immer öfter rasten. Fünf Gipfel konnte er in der Zwischenzeit bezwingen, doch sein selbst gestecktes Ziel würde er nach Lage der Dinge nicht erreichen.

Missmutig musste Thomas eingestehen, sich und seine Kraft überschätzt zu haben. Dennoch empfand er auch Stolz auf seine nicht zu verachtende Leistung in den letzten drei Tagen. Mühsam hinkte er weiter, den Blick stets auf das Gipfelkreuz gerichtet, zu dem er gelangen wollte.

Auf dem lockeren Geröll geriet er ins Stolpern und fiel zu Boden. Ein fürchterlicher Schmerz in seinem linken Knöchel ließ ihn zischend die Luft ausatmen. Er unterdrückte den Schmerzensschrei, der sich in seiner Kehle sammelte. Benommen saß Thomas nun auf dem schmalen, steilen Weg und sah hinauf zum Gipfel, der ihm plötzlich unerreichbar weit entfernt vorkam.

Zuerst registrierte er nicht, was sich direkt vor ihm aus dem dichten Nebel auftauchte. Näherkommend erkannte er, dass es sich um eine alte Berghütte handelte. Keuchend und erschöpft ging er auf das kleine Gebäude zu.

Als er unmittelbar vor ihr stand, ließen sich einige Details deutlicher erkennen. Die Balken waren zum größten Teil morsch und mit Moos und Schimmel überzogen. Efeu rankte bis zum Dach hinauf.

Thomas Bachmann erstieg eine marode Stufe und drückte die Klinke. Knarrend öffnete sich die ramponierte Holztür. Der verletzte und erschöpfte Wanderer brach vor Erleichterung in völlig überdrehtes Gelächter aus und trat ein.

Thomas war unendlich froh, einen geschützten Unterschlupf gefunden zu haben. Hätte er gewusst, was ihm in der alten, verfallenen Berghütte widerfahren würde, hätte er sie niemals betreten.

Die Stimmen, die er glaubte gehört zu haben, erklangen plötzlich draußen vor der Hütte. Der entsetzte und vor Furcht schlotternde Wanderer wollte die Tür öffnen und noch einmal um Hilfe rufen.

Bevor er die Klinke hinunterdrücken konnte, stieß das Schattenwesen einen hohen spitzen Schrei aus und kroch über ihm in die dunkelste Ecke, als ob es sich zu verbergen suchte. Die Tür flog wie durch Geisterhand auf. Windböen und Regen peitschten in das Innere und zwei kleine Gestalten sprangen unglaublich schnell in den Raum.

Zuerst dachte Thomas, es handele sich um Kinder. Schnell wurde ihm klar, dass die schmächtigen Gestalten spitze Gesichter mit deutlich hervorspringenden Nasen hatten. Knopfrunde schwarze Augen standen eng beieinander und ihre Hände waren spindeldürre Klauen mit langen Krallen.

Ihre Stimmen tönten hoch und grell, als die Kreaturen anfingen laut miteinander zu sprechen. Verstehen konnte Thomas Bachmann sie nicht. Es klang nach keiner Sprache, eher nach schrillen Lauten und schnellem Zungenschnalzen.

Die Zähne blitzten klein und spitz in ihren Mäulern. Völlig perplex stand Bachmann neben der offenen Tür und starrte diese Wesen an ...

Wine van Velzen: Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen (Karina Verlag, 2017)  Wine van Velzen: Verflucht und Besessen: Paranormale Begegnungen (Karina Verlag, 2017)


Paranormale Begegnungen
(Buchtrailer von Wine van Velzen)

Veröffentlicht am 07. 12. 2016; Dauer: 02:45

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