Karina Verlag: Letzte Beiträge

„...dann werden Sie sterben...“

Werner Fritzenwallner: "Dann werden Sie sterben" (Karina Verlag, 2017)Autor: Werner Fritzenwallner
Format: Hardcover; 15,7 x 21,6 cm
Seitenanzahl: 148 Seiten
Verlag: Karina Verlag
Auflage: 2 (November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3961116645
Altersempfehlung: Ab 18 Jahre, Erwachsene

 

 

 

 

 


Klappentext:

Das Buch von Werner Fritzenwallner ist ein Tatsachenbericht über seinen Weg gegen den Krebs. In seiner Geschichte beschreibt er seine Erlebnisse ab dem Erkennen des Tumors, bis zur Heilung. Wobei er sich gegen eine Operation und Chemotherapie entschieden hat und daher vielen Menschen Hoffnung macht, dass es noch andere Wege gibt diese heimtükische Krankheit zu besiegen.

Über den Autor Werner Fritzenwallner und dieses Buch:

Werner Fritzenwallner (Autor)Werner Fritzenwallner, geb. 1944, erhält im August 2013 die Diagnose: Krebs. Da er stets gesund gewesen ist, trifft ihn diese Nachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

In der Klinik erhält er folgenden Therapievorschlag:

Eine Operation von ca. 8-10 Stunden (zur Entfernung des Karzinoms, des Tumorsund noch weiterer Gewebeteile), in der Folge Chemotherapie und im Anschluss daran Strahlentherapie.

Als er den Chefarzt fragt, was denn geschähe, wenn er sich nicht operieren ließe, meinte dieser nur: “…dann werden Sie sterben!“

Trotz dieser verstörenden Aussage entscheidet er sich gegen die Operation und erfährt einen Heilungsverlauf, der nicht nur die behandelnden Ärzte in Erstaunen versetzt.

Freunde, denen er von den Ereignissen und seinem außergewöhnlichen Weg durch diese Krankheit erzählt, ermuntern ihn,seine Geschichte aufzuschreiben und dadurch seine Erfahrungen anderen Menschen zugänglich zu machen.

Leseprobe aus dem Buch "...dann werden Sie sterben...":

WIE ALLES BEGANN

Werner Fritzenwallner: "Dann werden Sie sterben" (Karina Verlag, 2017)März 2014

Mein Name ist Werner Fritzenwallner. Ich bin 69 Jahre alt und das ist meine Geschichte - meine Erfahrungen und meine Erlebnisse - auf dem Weg von der Diagnose bis zum vorläufig abschließenden Untersuchungsergebnis.

Vor sieben Monaten, im August 2013, wurde bei mir ein Hypopharynxkarzinom (ein bösartiger Tumor im Rachen /Schlund-Bereich) diagnostiziert.

"Am anfälligsten für diese Krebserkrankung sind starke Raucher, vor allem, wenn sie schon früh mit dem Rauchen be-gonnen haben. Aber auch jemand, der regelmäßig größere Mengen Alkohol trinkt, besonders dann, wenn er zusätzlich raucht." Soweit die Erkenntnis bzw. Einstufung zu diesem Karzinom aus Sicht der offiziellen Aufklärungs- und Ratgeber- Broschüre der Deutschen Krebshilfe.

Jetzt stehe ich hier auf einem Landungssteg an diesem wunderschönen See unweit der Klinik, in welcher ich in Behandlung bin. Der See gehört mit zu den schönsten von tausenden Seen, eingebettet in einer fantastischen Landschaft im diesem schönen Land Brandenburg.

Der Landungssteg ist mein Lieblingsplatz für meine vielen Besuche hier geworden. Er bietet eine herrliche Aussicht fast über den gesamten See.

Heute ist ein traumhaft schöner, sonniger Frühlingstag im März 2014. Zahlreiche Wasservögel schwimmen im oder ziehen über den See. Möwen, Wildenten, Blesshühner, Schwäne und andere, deren Namen ich nicht kenne. Der See ist so ruhig und glatt, kein Windhauch, so dass sich darin unglaublich schön das gegenüberliegende Ufer spiegelt und ich fast nicht unterscheiden kann, was das Spiegelbild und was das echte Ufer ist.

Und hier auf diesem Anlegesteg habe ich jetzt den Entschluss gefasst, meine bisherige und vielleicht noch zukünftig zu erlebende Krankengeschichte aufzuschreiben als Tagebuch oder als Bericht.

Warum ich all das hierbei Erlebte niederschreibe?

Mir ist in den letzten Wochen klar geworden, dass dies für mich persönlich die wohl beste Möglichkeit ist, dieses absolut traumatische Schock-Erlebnis überhaupt verarbeiten zu können.

Ein weiterer Grund für mich ist, dass mich Freunde, denen ich einige Episoden aus meinen bisherigen Therapie- und Krankenhausaufenthalten erzählt habe, mehrfach darauf angesprochen haben, ich solle doch das alles, was bisher geschehen ist und vielleicht noch geschehen wird, niederschreiben, um dadurch meine Erfahrungen anderen Menschen zugänglich zu machen ...

Zur ganzen Leseprobe bei Thalia >>>

Buchempfehlung in "Merkur.de":

MUTIGES BUCH: SO SCHILDERT EIN HOLZKIRCHNER SEINEN KAMPF GEGEN KREBS

Werner Fritzenwallner erkrankt an Krebs. Er schreibt seine sehr persönliche Geschichte auf, um damit anderen Betroffenen Hoffnung zu geben.

Holzkirchen - Die Diagnose kommt aus heiterem Himmel und zieht Werner Fritzenwallner den Boden unter den Füßen weg. Im August 2013 erfährt der damals 69 Jahre alte Holzkirchner, dass er an einem bösartigen Tumor im Rachen-Schlundbereich erkrankt ist. Was folgt, ist eine regelrechte Krankheitsodyssee, die der heute 72-Jährige jedoch übersteht, die ihn sogar stärkt. „Tue alles, was du kannst“, rät er nun.

Seinen Krankheitsweg von der Diagnose bis zur letzten, positiven medizinischen Kontrolluntersuchung schrieb sich Fritzenwallner gewissermaßen als therapeutische Maßnahme mit einem Buch von der Seele. Es heißt „...dann werden Sie sterben!“, und soll Betroffene, die eine ähnliche Geschichte teilen, dazu ermutigen, sich nicht blind einer empfohlenen Therapie zu unterziehen, sich nicht nur auf Hilfe von „außen zu verlassen“ und ihre „Selbstheilungskräfte zu aktivieren“, wie er schreibt. Denn aktuell gilt der Bauingenieur als geheilt, was er zu einem gewissen Teil seinem eigenen Engagement über die Schulmedizin hinaus zuschreibt.

Fritzenwallner schildert in seinem Buch persönliche Erfahrungen mit seinem behandelnden Chefarzt, der die Untersuchungsergebnisse wenig feinfühlig und ohne rechtes Mitgefühl kommentiert. „Da sitze ich jetzt auf meinem Stuhl - wie vom Blitz getroffen - und weiß nicht mehr, was ich denken soll“, schreibt er.

„Ich schwanke zwischen Unglauben, Entsetzen und Panik.“ Eine komplizierte und langwierige Operation mit anschließender Chemotherapie und Bestrahlung ist laut dem erfahrenen Mediziner unumgänglich - ebenso wie der Tod, wenn sich Fritzenwallner der Prozedur nicht unterzieht. Er lässt sich alle Einzelheiten der Operation erklären. Die drastischen Schilderungen verängstigen Fritzenwallner und lassen ihn daran zweifeln, ob das Leben unter diesen Voraussetzungen noch lebenswert für ihn ist. Er fragt sich, ob es nicht auch eine Alternative gibt ...

Weiterlesen bei "Merkur.de" >>>

 

Teilen
Go to top