Karina Verlag: alle Genres und Altersstufen

Schattenglück: Bijela ku´ca

Renate Zawrel: "Schattenglück: Bijela ku´ca" (Karina Verlag, 2016)Autorin: Renate Zawrel
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 288 Seiten
Verlag: Karina Verlag
Auflage: 2 (August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3903161009
Altersempfehlung: ab 18 Jahre, Erwachsene

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Klappentext:

Amely lebt in einer von Gewalt dominierten Beziehung. Die daraus resultierenden Selbstzweifel münden in Resignation … Die junge Frau und Mutter eines Sohnes gibt sich selbst die Schuld für alles, was ihr Dasein zur Hölle macht.

Es bedarf eines einschneidenden Erlebnisses und einer gehörigen Portion Mut, sich aus diesem Kapitel ihres Lebens zu befreien und einen Neustart zu wagen.

Über die Autorin Renate Zawrel:

Renate Zawrel (Autorin)Renate Zawrel wurde 1959 in Wien geboren. Sie ist verheiratet seit 1984 und Mutter zweier Söhne.

1993 erfolgte der Wohnortwechsel mit der Familie nach Oberösterreich, in das idyllische Dörfchen Kleinreifling.

Schon zu Schulzeiten machte Renate Zawrel das Verfassen von Texten viel Spaß und die ersten Schritte als „Schriftstellerin“ wagte sie in diversen Internetforen. Viele positive Reaktionen auf die Skripten ermutigten sie, das Projekt „eigenes Buch“ in Angriff zu nehmen.

Das Erstlingswerk Il Vesuvio – Die ehrenwerte Gesellschaft wurde im April 2011 im novum-pocket-Verlag (Österreich) veröffentlicht.

Von 2008 bis Ende 2015 Mitarbeiterin im Verlag Sarturia (Deutschland). Während dieser Zeit Betreuung der Märchenprojekte und vieler anderer Bereiche.

Der Pilotroman zur Krimitrilogie "DAMENDOPPEL" "Wenn Schatten tanzen" wurde im Februar 2012 veröffentlicht, die Bände 2 "Tote sterben einsam" und 3 "Zimtöl-Der Tod ist inbegriffen" folgten 2013, bzw. 2014 (Sarturia)

2015 Kinderbuch Märchenhafte Schatzkiste (Sarturia)

Mehrere Kurzgeschichten in diversen Anthologien (2008-2017, Sarturia, Karina Verlag)

Ab 2016 Teamleiterin im Karina Verlag, Vienna.

Leseprobe aus dem Buch "Schattenglück: Bijela ku´ca":

Heute war Amelys letzter Arbeitstag für diese Woche. Die Mailbox hatte sie bewusst nicht abgehört. Sie konnte sich denken, was sie dort zu hören bekäme.

Marianne, die sich am Abend zuvor aus ihrem Urlaub zurückgemeldet hatte, meinte überdies, dass sie ab nun Telefonate oder Nachrichten mit abhören und SMS lesen wolle. Je mehr sie gegen IHN in der Hand habe, desto besser.

Gemeinsam mit einer ihrer Kolleginnen hastete Amely zum Parkplatz. Am letzten Arbeitstag fuhr sie gewöhnlich mit dem Auto zur Arbeit, um auf dem Heimweg Einkäufe erledigen zu können. Es war bitterkalt und sie sorgte sich um den Motor ihres Vehikels, der nicht mehr der lauffreudigste war.

Renate Zawrel: "Schattenglück: Bijela ku´ca" (Karina Verlag, 2016)Hinter der Hecke erwartete sie ein Schock ohnegleichen. Sie erstarrte in der Bewegung; auch die Kollegin schlug sich entsetzt die Hand vor den Mund: Dort stand ein reifenloses, ehemals weißes Auto, besprayt mit ordinären Sprüchen.

Amely liefen die Tränen übers Gesicht. Wie ein Häufchen Elend stand sie vor dem zerstörten Wagen.

Tröstend nahm die mitfühlende Kollegin sie in den Arm. „Soll ich dich irgendwohin mitnehmen? Vielleicht holen wir deinen Zug noch ein, dass du wenigstens nach Hause kommst“, bot sie an, die nicht einmal entfernt ahnte, dass der Dreckskerl, der sich hier ausgetobt hatte, Amelys Mann gewesen war.

„Danke … aber … ich weiß mir schon … zu helfen“, wehrte Amely schluchzend ab.

„Soll ich mit dir warten?“ Die Arbeitskollegin wollte die völlig Aufgelöste nicht einfach stehenlassen.

„Nein … fahr … nur“, stieß Amely tränenerstickt heraus. Zitternd wählte sie Mariannes Nummer.

Die Kollegin warf einen letzten nachdenklichen Blick rundum, stieg letztlich in ihr eigenes Auto und machte sich mit gemischten Gefühlen auf den Heimweg.

Marianne wusste sofort, dass etwas nicht stimmte, als sie nur lautes Schluchzen hörte. „Was ist los?“, rief sie mehrmals und machte sich auf die Wort-Fragmente ‚Auto … hin … keine Reifen … Spray’ einen eigenen Reim: ER hatte den Brief erhalten und daraufhin Amelys Auto demoliert.

„Ich komme, so schnell ich kann“, versprach sie und war schon mit der Jacke zu ihrem Wagen unterwegs. „Geh einstweilen ins ‚Schokohäubchen’ und kauf dir eine heiße Schokolade. Von dort hole ich dich ab.“

Die Digitalkamera hatte sie vorsorglich gleich geschnappt, um Beweisfotos zu schießen. Während sie sich durch den abendlichen Verkehr schlängelte, murmelte sie bitterböse: „Das war ein großer Fehler, mein Herr.“ ...

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Rezension zum Buch "Schattenglück: Bijela ku´ca":

Ein tolles Buch mit Gänsehaut-Effekt:

Ein wunderschönes Buch ... Ich muss ehrlich zugeben, dass ich kein Fan von dieser Art Bücher bin. Ich liebe Fantasie um einiges mehr. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt. Die Autorin, Renate Zawrel, vermag es einen in die Handlung des Buches mitzunehmen oder besser einzubinden.

Das Thema welches mich gefesselt hat ist ein sehr schwieriges und man benötigt sehr viel Mut um über dieses Thema zu schreiben. Ich finde dass der Autorin mit diesem Buch ein sehr guter Roman gelungen ist, der viel Gefühl beschreibt, aber genug Freiraum für die eigene Fantasie lässt...

Ich habe an einigen Stellen arg geweint und mit der Hauptfigur gelitten. Ich wünschte mir, dass dieses Buch von vielen Menschen gelesen wird. Danke dass ich es lesen durfte ...

Quelle: Kundenrezension bei Amazon


Videotrailer: "Schattenglück Bijela ku'ca"

Veröffentlicht am 10.08.2017; Dauer: 00:01:23

Zum YouTube Kanal von Renate Zawrel >>>

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