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FANTASTische Abenteuer 1 - Ein unglaubliches Band

Michaela Göhr: FANTASTische Abenteuer - Ein unglaubliches BandAutorin: Michaela Göhr
Illustrationen: Karina Moebius
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 350 Seiten
Verlag: Karina Verlag
Auflage: 1 (Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783964431127

Altersempfehlung: ab 10 Jahre
 

Erscheinungstag: 10.10.2018
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Klappentext:

Timo findet sich eigentlich ganz normal. Und mal ehrlich - kann er was dazu, dass er zufällig blind ist? Eines Tages zieht im Nachbarhaus eine Familie mit einem Jungen in seinem Alter ein. Und der ist nun wirklich nicht normal! Alles, was Simon sich vorstellt, wird wirklich – egal, ob es sich um Schokotorte, Inline-Skates oder einen megastarken Riesen handelt.

Schnell freunden sich die beiden ungleichen Jungen an und erleben aufregende Abenteuer zusammen. Eigentlich läuft alles perfekt - bis finstere Gestalten aus Simons Vergangenheit auftauchen und sowohl die Freunde als auch ihre Familien in große Gefahr bringen...

Zwei Außenseiter freunden sich bereits im Kindergarten an und erleben haarsträubende Abenteuer zusammen. Der blinde, hochintelligente Timo lernt durch den außergewöhnlich begabten Simon eine ganz neue Welt kennen: Fahrrad- und Inliner fahren, Klettern, Schwimmen, Drachenfliegen, mit Sprungfederschuhen riesige Schritte machen oder auf dem größten vorstellbaren Trampolin höher als ein Haus hüpfen. Jede Art von Action ist möglich, weil alles, was Simon sich vorstellt, real wird. 

Eines Tages tauchen alte Feinde des übersinnlich veranlagten Jungen auf, bringen alles durcheinander und die beiden Freunde mitsamt ihren Familien in mächtige Schwierigkeiten. Sie werden getrennt, gefangengenommen und jeder für sich muss das Abenteuer seines Lebens bestehen. Dennoch behalten sie eine fantastische Verbindung zueinander, die ihnen Mut und Kraft gibt. 

Mehr Infos: https://www.karinaverlag.at/products/fantastische-abenteuer-1-ein-unglaubliches-band-von-michaela-gohr/

Über die Autorin Michaela Göhr:

Michaela Göhr (Autorin)Michaela Göhr wurde in eine lesebegeisterte Familie hineingeboren und wuchs umgeben von Büchern auf. Schon als Kind schrieb sie leidenschaftlich gern eigene Geschichten und lebte ständig in anderen Welten.

Heute wohnt sie mit ihrer eigenen kleinen Familie direkt gegenüber ihres Elternhauses, arbeitet als Lehrerin, Hausfrau und Mutter, treibt gern Sport und hämmert nebenbei stundenlang wie wild auf der Tastatur ihres PCs herum, um die Geschichten aus ihrem Kopf zu befreien.

Michaela Göhr über sich und ihre Bücher:

1972 geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in einer sauerländischen Kleinstadt. Dort kennt man mich eigentlich nur als Joggerin, die beinah täglich durch die Gegend läuft. Aber ich betreibe auch noch andere Sportarten (momentan vor allem Karate und Aikido, früher lange Zeit aktiv Volleyball, Tanzen,  Schwimmen), reise gern und tauche im Urlaub am liebsten ins warme Meer ab.

Beruflich habe ich Sonderpädagogik studiert und arbeite seit etwa vierzehn Jahren an der Förderschule Sehen in Olpe. Dort habe ich regelmäßig Kontakt zu blinden Kindern und Jugendlichen, fördere sie, versuche ihnen etwas beizubringen und weiß daher, dass Timo ein absolutes Ausnahmetalent ist.

Schreiben als Mittel, mein Innerstes zu Papier zu bringen, nutze ich schon, seit ich die Buchstaben kenne. Ganze Bücher zu schreiben ist für mich noch ziemlich neu - "Der Fantast" ist mein erster Roman. Aber Gedichte und Kurzgeschichten (hauptsächlich Weihnachtsgeschichten) habe ich schon immer verfasst.

Selbstverständlich lese ich leidenschaftlich gern - vor allem Fantasy-Bücher, aber auch Thriller und alles, was spannend, humorvoll, bewegend oder anregend ist. Ohne selbst Leseratte zu sein, käme man vermutlich auch gar nicht auf die Idee, ein eigenes Buch zu tippen - oder wie ich, gleich eine ganze Serie zu starten.

Quelle: Website von Michaela Göhr

Leseprobe aus dem Buch "FANTASTische Abenteuer":

1. VOLL NORMAL

Ich heiße Timo, bin neun Jahre alt und gehe in die dritte Klasse. Eigentlich bin ich ganz normal - finde ich zumindest.

Aber von Geburt an stimmte etwas mit meinen Augen nicht. Ich bin so blind, wie man nur sein kann. Ich weiß nicht, ob du dir das vorstellen kannst - nichts zu sehen, meine ich. Nicht einmal Lichtschein. Keine Menschen, keine Gegenstände, keine Farben – einfach nichts.

Für mich ist das absolut normal, weil ich es überhaupt nicht anders kenne. Eher schon finde ich es schwierig, mir vorzustellen, wie Sehen funktioniert. Keiner konnte mir das bisher richtig erklären. Oder gelingt dir das?

Wenn ja, dann darfst du mir gerne eine E-Mail schreiben, denn die kann ich mit meiner Braillezeile lesen. Apropos – du kennst so ein Teil wahrscheinlich noch nicht und bestimmt geht es dir bei einigen anderen Dingen im Buch genauso. Dann schau einfach mal ganz hinten nach – da sind die wichtigsten Begriffe erklärt.

So, das soll erst mal reichen. Denn eigentlich möchte ich dir von den supercoolen Abenteuern erzählen, die ich mit meinem Freund Simon erlebt habe. Um dir unsere besondere Freundschaft richtig vorzustellen, fange ich am besten ganz am Anfang an, auch wenn ich dazu in Gedanken ein paar Jahre zurückgehen muss.

Zum Glück fällt mir das nicht weiter schwer, weil mein Gedächtnis ziemlich gut ist. Es war kurz vor meinem sechsten Geburtstag, als Simon eines Tages zu uns in die Kindergartengruppe kam und von unserer Erzieherin als der Neue vorgestellt wurde. Natürlich sagte sie auch seinen Namen, aber wer hört schon richtig hin, wenn er gerade mitten beim Spielen ist? Ich jedenfalls nicht.

Michaela Göhr: FANTASTische Abenteuer - Ein unglaubliches BandZum Glück hatten der Neue und ich eine große gemeinsame Leidenschaft – nämlich Lego. So kam es, dass er bereits nach kurzer Zeit in der Bauecke landete, wo ich selig vor mich hinarbeitete.

„Gibst du mir mal den roten Vierer da drüben?“, bat er mich irgendwann freundlich. Ich antwortete nicht. Normalerweise fragt mich so etwas niemand.

„Na dann eben nicht“, brummte er gleich darauf und holte sich den Stein selbst. Er sprach mich auch nicht mehr an. Keine Ahnung, ob er beleidigt war oder bloß total vertieft in sein Legospiel.

Kurze Zeit später war ich fertig mit meinem Werk und wollte es jemandem zeigen. Der fremde Junge war dafür so gut wie jeder andere und ich rief ihm stolz zu: „Guck mal, was ich gebaut habe!“

Er meinte: „Schon ganz okay. Und wie findest du meins?“

Ich wollte mir sein Bauwerk gern ansehen. Also tastete ich in seiner Richtung auf dem Boden herum. Anschauen bedeutet für mich nämlich Fühlen. Leider warf ich dabei aus Versehen den Turm aus Steinen um.

„Oh, Entschuldigung!“, rief ich sofort. Das hatte ich mir längst angewöhnt, weil mir so oft irgendwas Dummes passierte.

Bei Erwachsenen half das normalerweise. Sie antworteten dann bloß: „Das macht doch nichts, du hast es ja nicht mit Absicht gemacht.“

Bei Kindern klappte das allerdings weniger, vor allem, wenn sie mich nicht kannten. Deshalb war ich auf Gebrüll, Jammern oder sogar Handgreiflichkeiten gefasst ...

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