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Nur ein paar Erinnerungen: 70-zig und kein bißchen weiser

Klaus Fleischer: Nur ein paar Erinnerungen: 70-zig und kein bißchen weiser Autor: Klaus Fleischer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 36 Seiten
Verlag: epubli
Auflage: 1 (Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3746772363

Altersempfehlung: ab 16 Jahre, Erwachsenenliteratur

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Klappentext:

Kurzgeschichten aus meinem Leben und aus dem Leben meiner Begegnungen, welche ich versuche mit etwas Ironie, Witz und Humor darzustellen.

Was ist das Leben anderes als ein kosmischer Witz? Dieses frage ich mich in meinen Kurzgeschichten. Sollte der himmlische Regisseur nur einen Funken Humor besitzen, so wird er sich über meine Betrachtungen ebenso köstlich amüsieren wie normal sterbliche Leser.

Klaus Fleischer über sich:

Klaus Fleischer (Autor)1948 in Halle/Saale geboren. Heute Vater von 5 Kindern und dank der allerbesten Lebensabschnittsgefährtin und deren 2 Kindern jetzt Opa von 8 tollen Enkelkindern .

Durch mein sehr wechselvollem Lebenlauf konnte ich das typisch Menschliche unter meine Lupe nehmen. Das Leben mit einem Augenzwinkern und einem gesund machendem Lachen zu betrachten war mir immer ein Vergnügen und so möchte ich im Sinne von Epharim Kishon meine Geschichten Euch schenken.

Leseprobe aus "Nur ein paar Erinnerungen":

INHALTSVERZEICHNIS:

  • Nur ein paar Entschuldigungen vorneweg
  • Der Sinn des Lebens
  • „Gute Nacht“
  • Schmerz lass nach
  • Kleine Ursache - große Wirkung
  • WSR
  • „Frisch verheiratet“
  • Aberglaube ist auch ein Glaube
  • Die Haushaltsdebatte
  • Brillenschlangen
  • Testosteron

EIN PAAR ENTSCHULDIGUNGEN VORWEG

Einige schlaflose Nächte habe ich nun hinter mir, eine Woche Intensivsitzungen beim Seelenklempner auf dessen weicher Ledercouch und trotzdem bin ich haarscharf an einem mittleren Nervenzusammenbruch vorbeigeschlittert. Nun bin ich reif für die Insel. Die Insel auf die ich sicherlich bald flüchten muss, wenn dieses Machwerk im Buchhandel herumliegt und vor allem, wenn es dann auch noch von mehr als zehn Unwissenden gelesen wird.

Vor zehn größeren Mitmenschen im Verband habe ich doch einigen Respekt, denn das wären immerhin 20 Fäuste, die schon erhebliche Körperverletzungen bewirken können. Aber es gab ja in der Geschichte der Menschen immer schon Märtyrer und andere einsame Helden, wie Robin Hood, Cantal, Ephraim Kishon und einige dieser seltenen Exemplare mehr. Ich wage es.

Ich werde mit meiner bescheidenen Lebenserfahrung versuchen, den Dingen des Lebens auf den finstersten Grund zu gehen. Tief in den Gehirnen der Menschheit bohren und unausgesprochenes endlich komplett offenlegen.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass mindestens ein Menschenalter von 800 bis 1000    Lebensjahren notwendig ist, um die gesamte Mythologie der sich aufrecht bewegenden, intelligenten und kultivierten Lebewesen einigermaßen analysieren zu können, aber so alt wird ja noch nicht einmal ein kerngesundes Hausschwein. So möchte ich mir niemals anmaßen, alles Wissen der Welt in meinen Gehirnwindungen herumzuschleppen, aber ich werde mein Bestes geben.

Natürlich werde ich mich tausendfach irren - aber irren ist ja bekanntlich menschlich. Also packen wir's an und schau ma mal!

Der erste Schritt ist bekanntlich immer der, welcher am meisten wiegt und so muss ich schließlich mal anfangen, denn sonst wird das Buch im Leben nicht fertig. Ich werde ganz vorsichtig versuchen, das erste Ttema aus meiner leicht verkorksten Brennweite etwas näher zu betrachten, welches schon unzählige Philosophen in den Wahnsinn getrieben hat - mich bestimmt auch bald ...

DER SINN DES LEBENS

Knappe 62 Jahre existiere ich nun schon ganz persönlich auf oder in dieser Welt und wer auch immer Schuld ist an diesem unglückseligen Umstand - ich verzeihe ihm.

Nun wäre es doch irgendwie anmaßend, wenn ich auf eine fast 62-jährige Lebenserfahrung zurückblicken würde, und ich weiß gar nicht so recht, wann fängt denn eigentlich die Lebenserfahrung an Erfahrung zu werden. Medizinisch und streng wissenschaftlich ist es immer noch nicht eindeutig, ob die Babys irgendwie und irgendetwas am Denken sind und sich nur ganz clever total dumm stellen, um sich innerlich sich über die ausgewachsenen Exemplare besser totlachen zu können.

Ich bin davon voll und ganz überzeugt, denn ich habe fünf dieser Forschungsobjekte persönlich als meinen eigenen Nachwuchs beobachten können. Keiner kann sich aussuchen wo, wann und vor allen Dingen von wem er in diese Welt gesetzt wird und wer weiß wer da alles seine undefinierbaren Finger im Spiel hat. Vielleicht der liebe Gott?

Buchempfehlung:

"Nur ein paar Erinnerungen" ist ein Band mit Kurzgeschichten, die einen humoristischen Blick auf unterschiedliche Aspekte des Lebens werfen.
Die Erzählungen wirklen authentisch und aus dem eigenen Erfahrungsschatz des Autors gegriffen. Klaus Fleischer macht kein Hehl daraus, dass er an den Werken des israelischen Satirikers Ephraim Kishon Gefallen findet und sich an dessen Werken orientieren möchte.

Wie in Kishons Satiren sind es daher die kleinen Vorfälle und Ereignisse des Alltags, die er zum Gegenstand seiner Geschichten macht und in der Ich-Perspektive für die Leser/innen aufbereitet. Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle Freunde der Satire und der heiteren Parodie.

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