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"Keylam: und der Stachel des Bösen" / "Keylam: Die Ankunft"

Anne Schmitz: Keylam und der Stachel des BösenAutorin: Anne Schmitz
Format: Kindle Edition
Seitenzahl: 67 Seiten
Verlag: Amazon Media
Auflage: 1 (2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N7COT9W

Altersempfehlung: Ab 8 Jahren

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Klappentext:

Das prasselnde Kaminfeuer taucht die Wohnhöhle des Zauberers in ein geheimnisvolles Licht.

„Dann erzählt mal!“, Zauberer Nu lehnt sich in seinem Ohrensessel zurück und deutet auf zwei große, weiche Sitzkissen, die vor dem Kamin liegen. Die Tallinge Keylam und Saomi machen es sich bequem.

„Eigentlich wollten wir zu den Elfen, um ein magisches Band aus Elfenhaar zu besorgen …“, beginnt Keylam. „Doch wir gerieten in eine Falle …“, unterbricht ihn Saomi aufgeregt ...

„Eigentlich waren es zwei Fallen!“, verbessert Keylam sie.

„Ein oder zwei, das macht doch keinen Unterschied. Es war auf jeden Fall sehr gefährlich!“

„Gefährlich? Nachher wurde es erst richtig gefährlich, als wir den Drachen …!“

„Stop, Stop, Stop! Ich verstehe kein Wort!“, Zauberer Nu hebt abwährend die Hände. „Jetzt mal langsam und bitte immer der Reihe nach.“

Lachend nickt Saomi Keylam zu: „Fang du an!“

„Also, alles begann damit, dass wir auf der Klippe den Steingong geschlagen haben …!“

Über die Autorin Anne Schmitz:

Anne Schmitz (Autorin)

Anne Schmmitz wurde 1978 in einer Kleinstadt des Bergischen Landes geboren. Hier verlebte sie ihre Kindheit und Jugend.

Ende der 1990er Jahre zog sie nach Köln, wo sie eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin absolvierte. Seit der Geburt ihres ersten Sohnes kümmert sie sich um die Belange ihrer Familie.

Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Köln.

„Mama, erzähl uns noch eine Geschichte!“, so tönt es jeden Abend aus drei Kehlen.

Nachdem die Autorin einige Jahre ihre Geschichten mit ihren Kindern geteilt hat, verschriftlichte sie „Keylam: Die Ankunft“ und veröffentlichte am 01.03.2016 ihr Debüt, einen Fantasy Roman für Kinder.

„Keylam und der Stachel des Bösen“ folgte Ende 2016. Ein dritter Band wird 2017 die Trilogie komplettieren.

Leseprobe aus "Keylam: und der Stachel des Bösen":

Skarkoroks Festung

Romi sauste mit rasender Geschwindigkeit durch das Nadelgebirge. Die kleine Fledermaus wich den spitzen Gipfeln aus, tauchte in die Schluchten und Täler ab, immer bedacht darauf, im Schatten zu fliegen.

Skarkoroks Späher konnten überall sein! Der böse Zauberling ließ alle gefangen nehmen, die es wagten, seiner Festung zu nahe zu kommen.

Obwohl Romi sich gerne in dunklen Höhlen und Gemäuern aufhielt, lief ihr ein Schauer über den Rücken, wenn sie an Skarkoroks Verliese tief unter seiner Festung dachte.

Jetzt konnte sie schon die Aschewolken und die glühende Lava des Vulkangebirges sehen. Es war nicht mehr weit!

Skarkoroks Festung lag zwischen dem Nadel- und dem Vulkangebirge. Vor langer Zeit hatten viele fleißige Berglinge in einen der Nadelberge Gänge und Tunnel, Kammern und Hallen gegraben.

Darin war es kalt. Die Wände und der Boden waren feucht. Der Geruch von Fäulnis lag in der Luft und schauerliche Geräusche durchbrachen immer wieder die Stille.

Romi hatte die Festung erreicht. Vorsichtig flog sie durch eine kleine Öffnung in einen der düsteren Gänge.

Still und unbemerkt hängte sie sich an einen Felsvorsprung, von dem aus sie in den Thronsaal schauen konnte. Eben betrat Skarkorok den Raum.

„Feuersturm! Steh auf! Du sollst mich ins Vulkangebirge fliegen!“, brüllte der Zauberling. Es war noch früh am Morgen und er hatte schlecht geschlafen.

Immer wieder waren ihm die Ereignisse des letzten Tages durch den Kopf gegangen. Dieser Tallingjunge hatte es gewagt, sich ihm, dem großen Zauberling Skarkorok, in den Weg zu stellen.

So etwas hatte es noch nie gegeben! Skarkorok spürte, wie neuer Zorn in ihm aufstieg. Er musste sich rächen! In der Nacht hatte er überlegt, was er diesem kleinen Talling antun könnte.

Es sollte eine besondere Gemeinheit werden, etwas, von dem das ganze Tallingtal noch ewig sprechen würde. Alle sollten erzittern und dann würde es keiner mehr wagen, sich gegen ihn aufzulehnen!

Skarkorok beschloss, ins Vulkangebirge zu reisen. Zwischen den brodelnden und Feuer speienden Bergen lebten die außergewöhnlichsten, unheimlichsten und grandiosesten Kreaturen - und die bösesten.

Dort w'erde ich mir Hilfe holen, dachte der Zauberling und rieb sich voller Vorfreude die Hände. Dann trat er neben seinen Drachen.

Dieser lag vor dem großen Kamin, in dem ein wärmendes Feuer loderte ...

Zur gesamten Leseprobe bei Amazon >>>


Keylam: Die Ankunft

Anne Schmitz: Keylam: Die AnkunftAutorin: Anne Schmitz
Format: Kindle Edition
Seitenzahl: 49 Seiten
Verlag: neobooks Self-Publishing
Auflage: 1 (2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01BL125S6

Altersempfehlung: Ab 8 Jahren

 

 

 

 

 


Klappentext:

Im Tal der Tallinge herrscht große Aufregung. Der Zauberer hat für diese Nacht die Ankunft eines neuen Tallings vorausgesagt.

Hoffentlich kann der Neue ihnen im Kampf gegen den bösen Skarkorok und seinen Drachen helfen! Auf die jungen Tallinge Saomi und Keylam wartet ein fantastisches Abenteuer voller Magie ...

 

Leseprobe aus "Keylam: Die Ankunft":

Plötzlich erklang ein Schrei: „Da seht doch, der Stern!“ Eine Tallingfrau war aufgesprungen und zeigte aufgeregt zum Himmel. Alle starrten nun den einen Stern an, dessen Licht immer heller wurde. Schneller und schneller breitete sich sein gleißendes Licht aus.

Anne Schmitz: Keylam: Die AnkunftGleichzeitig erklang aus den Tiefen der Erde ein Grummeln, das stetig lauter wurde. Es klang, als würden die Wurzeln des Tallingbaumes unter der Erde vibrieren. Das Geräusch schwoll an. Die Blätter des Baumes erzitterten. Seine Äste knackten und ächzten, als würde ein Sturm durch sie hindurchfegen.

Das Getöse des Baumes wurde so laut, dass die Tallinge sich die Ohren zuhielten. Der Boden erbebte. Plötzlich explodierte das Licht des Sternes grell und gleißend. Geblendet von der Helligkeit warfen sich die Tallinge zu Boden und schlangen schützend die Arme um die Köpfe.

Dann, schlagartig, war es wieder still. Nur ein leises Sirren lag noch in der Luft. Die Dorfbewohner erhoben sich langsam und blickten auf. Ihnen bot sich ein wundervoller Anblick.

Der Stern sandte einen Lichtstrahl zu der größten Kugel des Baumes. Das Licht war nicht mehr grell, sondern sanft und silbern glänzend. Tausende kleine, glitzernde Lichtfunken umspielten den Lichtstrahl. Sie tanzten und hüpften nun zur Kugel hinüber, bis diese ganz vom Licht des Sternes erfüllt war.

Andächtig und verzückt betrachteten die Tallinge das Schauspiel. Sie lauschten dem Sirren des Sternenlichtes. Manchmal klang es so, als ob die Lichtfunken kichern würden. Sonst war die Nacht still.

Doch was war das? Der Musikling, der ein besonders feines Gehör hatte, bemerkte es als Erster. Er reckte sich und horchte. Dann riss er erschrocken die Augen auf. Doch es war zu spät. Alle konnten es jetzt hören: Etwas kam auf sie zugeflogen, etwas Großes!

„Oh nein!“, rief Romwald. „Ich habe es geahnt!“ Laut gab er den Tallingen Anweisungen: „Lauft zum Stamm! Bleibt dicht zusammen!“

Alle rannten los und drängten sich Schutz suchend um den Baumstamm. Jetzt sahen sie ihn! Zuerst wirkte er wie ein großer, schwarzer Schatten. Seine orangeroten Schuppen leuchteten im Licht des Sternes auf wie kleine Flammen: der Drache Feuersturm!

Unsere Empfehlung:

Die Bücher der Reihe "Keylam" versetzten Jung und Alt in eine einzigartige und fantastische Welt voller Abenteuer und Action. Die Welt der Tallinge ist wirklich schön gestaltet und wurde sehr anschaulich beschrieben.

Die Handlungen spielen vor märchenhaften Kulissen und bezaubern durch ihre Atmosphäre. Die Erzählungen fesseln bis zum Ende und verleiten dazu, die Geschichte in einem Zug bis zum Ende zu lesen. Außerdem vermittelt sie eine wichtige Botschaft: Es kommt darauf an, an sich selbst zu glauben!

Eine ausgesprochen empfehlenswerte Reihe der Debütautorin Anne Schmitz zum selbst lesen aber auch zum Vorlesen.

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