Übersicht über alle Beiträge

Die Schmerzen der Bäume: Baumfäller aus der Stadt (Baumburgwald 5)

Johannes Schütte: Die Schmerzen der Bäume: Baumfäller aus der Stadt (Baumburgwald 5)Autor: Johannes Schütte
Format: Kindle Edition
Seitenzahl: 16 Seiten
Verlag: Jotes Media Delmenhorst
Auflage: 1 (2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00WHPONVI

Altersempfehlung: 8 bis 12 Jahre

Homepage des Autors
 

 

 

 

 


Klappentext:

Die Bäume haben Schmerzen. Jede Pflanze auf der Welt hat dieses Emfinden. Baumfäller kommen aus der Stadt in den Baumburgwald. Käfer Julius ist empört. Er findet zusammen mit seinem Kumpel Helle die beiden Männer, die mit Kettensägen Bäume fällen.

Doch als die Baumfäller mit dem Diebesgut losfahren, kommen die beiden Bewohner nicht mehr hinterher. Wer wird die beiden Männer stellen? Es geht hier auch um den Erhalt der Wälder, um Abholzen, aber auch um Bienen, die nach und nach sterben werden. Für Kinder geeignet, so ab 8 Jahre...

Siehe nun auch Besteller-eBook "Lies Mich, der Vorlesegnom" in den Top 10 der Kinderbücher.
Siehe auch die Tanja Sternenlicht-Serie.
Der Baumburgwald ist 50 qm groß und alle Tiere, die dort leben, halten zusammen. Einige haben auch guten Kontakt zu den Menschen, die im Dorf Burgfrieden leben.

Über den Autor:

Johannes SchütteJohannes Schütte wurde am 18.Juni 1951 in Cloppenburg geboren. Im Jahr 1960 zog er nach Delmenhorst bei Bremen, wo er immer noch lebt.

Er interessierte sich schon als Kind für das Schreiben. Seinerzeit waren es Western und Science Fiction. Er war insgesamt 31 Jahre im Büro einer Bremer Spedition tätig und war Mitgesellschafter einer kleineren Mediafirma in Bremen.Dort erfand er auch Tanja Sternenlicht, Astronomie für Kinder und übernahm dann die Idee von Max Xamibor.

Seine Werke sind Die Bibel des Weltalls, Das Schwert des Viskur sowie alle Geschichten um den Baumburgwald in dem Käfer Julius Großtat lebt.
Weitere Werke: Simsa Bim, Lies Mich, Tanja Sternenlicht und Die Welt von Xamibor sind ebenfalls in seinem Repertoir.
Herr Johannes Schütte interesserte sich schon früh für Astronomie und hat nun als Autor auch kleinere Artikel über Sinn und Zweck des Universums verfasst.

In seiner Facebookgruppe Autoren stellen Leseproben vor möchte er Autoren fördern bzw. vermitteln. Hier ist er als Beirat der Gruppe Kulturkreis Delmenhorst für Autorenlesungen zuständig.

Johannes Schütte über dieses Buch:

"Verletzte Pflanzen reagieren auch auf Licht, wenn Tiere an ihnen hochklettern. Aber die Bäume haben keine Schmerzrezeptoren. Ich bin aber davon überzeugt, dass sie Schmerzen empfinden.

Jeden Tag werden gewaltige Flächen abgeholzt. Nur, damit dort Straßen entstehen, Papier produziert wird, oder einfach dort Rinder grasen können, die uns dann das Fleisch liefern. Immer noch wird der Regenwald in den Amazonagebieten abgeholzt, obwohl wir diese für die Reinigung der Atmosphäre benötigen.

Dieser und auch der gesamte Wald filtert die Schadstoffe, die Kohlenstoffe durch Photosynthese, damit wir atmen können. Photosynthese ist, wenn Pflanzen diese Schadstoffe filtern. So kann auch der Mensch die Luft besser atmen, da sie für ihn frischer ist. Die Photosynthese  geschieht auch durch Lichteinwirkung der Sonne.

Selbst wenn wir nur einen kleinen Teil der Natur beschädigen, hat dieses große Auswirkungen. Auch im Endeffekt auf den Menschen selbst. Daher müssen wir die Natur erhalten."

Leseprobe aus dem Buch:

DIE ENTDECKUNG IM WALD

Ein Auszug aus l Kapitel

... Plötzlich blieb Käfer Julius Großtat stehen.

Was er sah, konnte er nicht glauben.

Rechts von ihm ,in einer Lichtung, kurz vor dem Tannenburgwald, standen zwei Männer mit einer Kettensäge und fällten kleine Tannenbäume.  Diese  Bäume schrien vor Schmerz und riefen.

„Hilfe, wir werden sterben“.

Helle Gnom , sowie sein Begleiter, konnten oft die Sprache der Bäume verstehen. Das war ganz normal zwischen Tieren und  den Bäumen. Der gesamte Wald war so ein Netzwerk der Hilfe. Nur so konnte man verhindern, dass gnadenlos Umweltsünden betrieben wurden. Julius Großtat war für zwei Jahre als „Wächter des Baumburgwaldes“ gewählt worden. Es gab zu diesem Zweck einmal im Jahr bei den Tieren eine Vollversammlung, wo alle Posten vergeben wurden. Helle Gnom sollte ihm folgen. Alles was im Wald geschah, wurde von dem Käfer genau beschrieben . Er gab Alarm, wenn einmal etwas geschah, was Tiere oder Pflanzen nicht wollten.

Die Männer, die eine große Kettensäge hatten, machten sehr viel Lärm. So ein lautes Geräusch  hatten die Tiere des Waldes noch nie gehört. Förster Baumgipfel lies immer nur kranke Bäume mit der Axt fällen, oder der Baumdoktor  aus dem Dorf kam vorbei. Der Förster wohnte beim Grafen Kurantara im Hof der Burg.

Die Männer hatten es gut aufgeteilt. Der eine fällte die Bäume, der andere lud die Holzstücke in den Anhänger des Autos, das dort am Wegesrand stand.

Hier in dieser Gegend des Waldes, standen aber oft Erlen und Eiben.  Auch Weiden und Himbeer.-oder Brombeersträucher.

Helle Gnom , Julius der Käfer , aber auch andere Tiere des Waldes , mussten sich die Ohren fest zu halten. Die Fliegen schwirrten wie wild herum . Sie versuchten nach oben zu fliegen. Bienen surrten um die Bäume.  Selbst Mahle Bienenstolz, die Königin der Bienen, sowie ihre Arbeiter, klagten über diesen unverschämten Lärm. Aber Mahle wusste immer, was dagegen zu tun ist. Sie nervte einfach die Menschen durch ein kräftiges Summen.

Plötzlich kam Perle Glanz angerannt. Sie hatte auch von diesen Geräuschen gehört, als sie zusammen mit den Rehen eine Demonstration abhalten wollte. Die Rehe grasten auf einer Wiese eines Bauern des Dorfes Burgfrieden. Es befand sich ungefähr einen Kilometer vom Wald, gegenüber des Birkenhain, entfernt. Gegenüber konnte man die Burg des Grafen sehen: Dreißig Eichen.

Perle war eine Umweltgnomin . Sie war aktiv in der sogenannten Greenpower-Bewegung. Perle und ihr Gefährte Edel Weißkraut , hatten diese Organisation gegründet und brauchten oft die Dienste von Helle Gnom, dem Kräuterexperten des Baumburgwaldes. Perle liebte die Umwelt, aber auch den Schmuck um ihren Hals. Es mussten immer Perlen sein, die so schön in im Sonnenschein strahlten. Sie züchtete aber auch Hühner, damit diese den Gnomen die Eier zum Frühstück lieferten ...

Unsere Empfehlung:

Johannes Schütte ist es auch in diesem Band bestens gelungen, seine Leser/innen in den Bann seines märchenhaften Fantasy-Setting im Baumburgwald zu ziehen. Wenn die Baumfäller mit ihren kreischenden Kettensägen auf den Plan treten, empfindet man tiefstes Mitgefühl mit der geschundenen Natur und den Waldbewohnern, den Helden dieser Geschichte, die dem Raubzug des Menschen etwas entgegensetzen wollen. Die Wunden, die brutale Eingriffe des Menschen in einem halbwegs intakten und friedvollen Ökosystem anrichten, werden den Leser/innen drastisch vor Augen geführt.

Die Geschichten sind leicht verständlichen und spannend geschrieben, regen zum Lesen an und fördern die Fantasie der Kinder. Ein guter Einstieg für junge Leser/innen zum Nachdenken ... und in die eigene Auseinandersetzung mit dem weiten Themenfeld "Mensch und Umwelt"!


Abenteuer auf Xamibor : Ein Trailer zu Johannes Schüttes Kindergeschichten

Veröffentlicht am 14.07.2013; Dauer: 01:30
"Abenteuer auf Xamibor", "Planet Robimax und der grüne Nebel" und "Der Baumburgwald".


Trailer: Max und seine Freunde um die Insel Xamibor

Veröffentlicht am 08.03.2013; Dauer: 00:55


Teilen
Go to top