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Vienna Life - Typisch Wien!

Ulrike Lemmerer: Vienna Life - Typisch Wien! (Reiseführer Wien)Autorin: Ulrike Lemmerer
Herausgeberin: Karin Pfolz
Format: Taschenbuch 14,9 x 21,1 cm
Seitenanzahl: 196 Seiten
Verlag: Karina-Verlag
Auflage: 1 (2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-96111-384-2
Altersempfehlung: Ab 12 Jahre

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LESEPROBE: Ulrike Lemmerer: Vienna Life - Typisch Wien! (Reiseführer Wien)

 


Klappentext:

Birgt die europäische Metropole Wien Geheimnisse? Diese kurzweilige Alternative zu einem simplen Stadtführer bringt Licht ins Dunkel.

Das vorliegende Buch bietet sich Wienern - wie auch Nicht-Wienern - zum genussvollen Schmökern an. Die in sich geschlossenen Kapitel liefern auf unterhaltsame Weise wissenswerte Informationen, Anekdoten, Tipps und Fakten zu Bekanntem – wie auch Unbekanntem – über die Stadt Wien:

* Welches Aufzugsunglück ging in die Geschichte Wiens ein?

* Welche Fahne rief im Kaiserhaus besondere Verärgerung hervor?

* Mit welcher Aufgabe wurden Tiroler Bergsteiger in Wien betraut?

* Was hat das moderne Haas-Haus mit dem römischen Vindobona zu tun?

Mit dem hier zusammengestellten Hintergrundwissen wird eine Wien-Tour zur spannenden Unternehmung.

Gesicht Zeigen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt, dies wollen die Autoren von MyStorys.

Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und verfassten Kurzgeschichten, Drabbles, Briefe und Gedichte für Groß und Klein zum Thema „Heimat ist, wo dein Herz schlägt“.

Die Autoren verzichten auf jegliches Honorar, so dass der Nettoerlös vollständig an "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V." geht.

 

Ebenso wurde das selbstgemalte Coverbild von Andrea Minutillo kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mehr Infos: http://www.karinaverlag.at/products/heimat-grenzenlos/

Gesicht Zeigen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt, dies wollen die Autoren von MyStorys.

Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und verfassten Kurzgeschichten, Drabbles, Briefe und Gedichte für Groß und Klein zum Thema „Heimat ist, wo dein Herz schlägt“.

Die Autoren verzichten auf jegliches Honorar, so dass der Nettoerlös vollständig an "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V." geht.

 

Ebenso wurde das selbstgemalte Coverbild von Andrea Minutillo kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mehr Infos: http://www.karinaverlag.at/products/heimat-grenzenlos/

Ulrike Lemmerer (Autorin, Reiseführerin):

Ulrike Lemmerer (Reiseführerin, Autorin)

Geboren 1983 in Wien, wuchs ich in dieser Stadt auch auf und lernte sie immer mehr lieben. Mein besonderes Interesse gilt neben den großen Sehenswürdigkeiten auch den verborgenen Winkeln, den Seitengassen, Durchhäusern und versteckten Innenhöfen.

Gemäß dem alten Wiener Ausspruch „Kein echter Wiener kommt direkt aus Wien“ habe auch ich meine Wurzeln in einem anderen Teil Österreichs, denn meine Eltern zogen vor meiner Geburt aus dem Mittelburgenland in die Hauptstadt. Vor allem meine Mutter war es, die das kulturelle Interesse in mir weckte und förderte.

Nach der Matura studierte ich Französisch sowie Geographie und Wirtschaftskunde auf Lehramt und unterrichte seit meinem Abschluss mit Auszeichnung an einem Wiener Gymnasium. Bald jedoch war der Wunsch da, auch als Reiseleiterin tätig zu sein, weshalb ich diese Ausbildung am bfi Wien absolvierte und mit Auszeichnung abschloss.

Seither betreue ich diverse Reisen während der Ferienzeiten und führe Bustouren durch Wien und Wien-Umgebung. Mit großer Begeisterung zeige ich Besuchern „meine“ Stadt und erzähle wissenswerte Anekdoten.

Das wirklich Spannende an diesem Beruf ist neben dem Kundenkontakt und dem immer interessanten Arbeitsplatz vor allem das ständige Dazulernen. Immer gibt es ein Detail und eine Information, die man den eigenen hinzufügen kann und beständig entwickelt sich ein großes Puzzle aus informativen Einzelteilen.

Einige dieser „Einzelteile“ möchte ich Interessierten gerne auch in Buchform zugänglich machen.

Leseprobe:

Welches skurrile Aufzugsunglück der Wiener Geschichte steht in direktem Zusammenhang mit Maria Theresias Leibesfülle?

Ulrike Lemmerer: Vienna Life - Typisch Wien! (Reiseführer Wien)Maria Theresia zählt unter allen Habsburgern sicherlich mit zu den bekanntesten - im Aus, aber vor allem im Inland, denn sie war in vielen Belangen eine Ausnahmeerscheinung: Zum einen ihre wichtige Rolle, die sie als Frau des 18. Jahrhunderts im Reich einnahm, zum anderen ihre Ehe mit Franz Stephan von Lothringen und zum dritten diverse Reformen, die unter ihrer Ära ein- und durchgeführt wurden.

Als Kind Kaiser Karl VI war sie zwar naturgemäß Prinzessin, aber keine Thronfolgerin. Die Nachfolge auf den Thron des Heiligen Römischen Reiches war den männlichen Nachfolgern vorbehalten.

Dies jedoch stellte den ohne männliche Nachkommen gesegneten Karl VI vor ein großes Problem, hatte er doch nur Töchter. So beschloss er ein neues Gesetz, wonach im Falle des Ausbleibens männlicher Nachfolge auch der Gatte der ältesten Habsburger-Tochter auf den Thron des Heiligen Römischen Reiches Anrecht hatte.

Diese sogenannte Pragmatische Sanktion wurde jedoch nach dem Tod Kaisers Karl VI von diversen Königshäusern, so etwa den Wittelsbachern und den Sachsen, nicht anerkannt und der österreichische Erbfolgekrieg entbrannte. Bei der Kaiserwahl wurde der Wittelsbacher Karl VII gewählt, doch nach seinem Ableben im Jahre 1745 wurde dann doch noch Franz Stephan, der Gatte Maria Theresias, zum neuen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt.

Das Haus Habsburg hatte nun wieder die ehrenvolle Aufgabe, die Geschicke des Reiches zu lenken und das taten Franz Stephan und Maria Theresia gemeinsam, ganz nach der damals üblichen Art des aufgeklärten Absolutismus. Dabei wandten die beiden durchaus eine Art Arbeitsteilung an, denn während sie diverse wichtige zwischenstaatliche Beziehungen pflegte und Gesandte der einzelnen Teile ihres Reiches empfing, so war er quasi der Finanzminister des Reiches und stellte es finanziell gesehen relativ geschickt auf sicherere Beine.

Die beiden trugen jedoch auch Verantwortung gegenüber dem Hause Habsburg und hatten für dessen Fortbestehen zu sorgen. Ihrer Ehe entsprangen 16 Kinder - elf Töchter und fünf Söhne - von denen zehn das Erwachsenenalter erreichten.

Auch in dieser Hinsicht war das Kaiserpaar eine Ausnahme, denn ihre Ehe war nicht nur standesmäßig, sondern zusätzlich noch von echter Zuneigung geprägt. Ganz nach barocker Manier hinderte dies vor allem ihn nicht daran, diverse Liebschaften zu pflegen, doch das Vorhandensein inniger Gefühle füreinander war in Herrscherhäusern jener Zeit äußerst selten zu finden.

Ulrike Lemmerer: Vienna Life - Typisch Wien! (Reiseführer Wien)Dies zeigte sich besonders in dem Moment, als Kaiser Franz Stephan relativ unerwartet im Jahr 1765 verstarb. Der Tod ihres geliebten Mannes erschütterte Maria Theresia tief. Ab diesem Zeitpunkt trug sie nur noch schwarze Kleider und besuchte regelmäßig die letzte Ruhestätte ihres Mannes in der Kapuzinergruft.

Je älter Maria Theresia geworden war, desto dicker war sie geworden. Das Gehen wurde für sie mehr und mehr zu einer Herausforderung und auch diverse gutgemeinte Ratschläge ihres Hofarztes wurden von ihr nicht beherzigt.

Um Stockwerke überwinden zu können hatte sie sich in Schloss Schönbrunn eine Art Aufzug bauen lassen, bestehend aus einem an Seilen befestigten Canapée, an dem man die Kaiserin ins obere Stockwerk ziehen oder in das untere hinunterlassen konnte.

Ulrike Lemmerer: Vienna Life - Typisch Wien! (Reiseführer Wien)Auf eine ähnliche Konstruktion griff man in der Kapuzinergruft zurück, wenn sie den Sarg ihres verstorbenen Mannes besuchte. Dafür wurde ein Stuhl, auf den sie sich setze, an Seilen in die Gruft hinuntergelassen. Auf umgekehrtem Wege, nachdem sie ihre Gebete verrichtet hatte, wurde sie auch wiede hochgehoben.

Einer dieser Besuche - die Regentin war schon etwa 15 Jahre lang Witwe - verlief jedoch nicht wie geplant. Denn als man den Stuhl mit der fülligen Herrscherin heraufzog, riss eines der Seile, sodass Maria Theresia in die Gruft hinunterfiel.

Zu ihren Begleitern meinte sie daraufhin „Er will mich behalten, er lässt mich nicht fort.“ Interessanterweise verstarb Maria Theresia tatsächlich keine zwei Wochen später und wurde neben ihrem Gatten im barocken Doppelsarkopharg bestattet.

Inhaltsverzeichnis:

1.    Sind die Habsburger nur in der Kaisergruft begraben?
2.    Ist die Karlskirche nach einem Heiligen oder einem Habsburgerkaiser benannt?
3.    Aus welchem politisch-religiösen Symbol wurde eine der Lieblings-Süßwaren der Wiener?
4.    Welcher ruhelose Komponist verlebte besonders stille letzte Jahre?
5.    Welchen Menhir findet man in der Wiener Innenstadt?
6.    Welches skurrile Aufzugsunglück der Wiener Geschichte steht in direktem Zusammenhang
       mit Maria Theresias Leibesfülle?
7.    Das Museumsquartier - Warum steht das MUMOK schräg zum restlichen Ensemble?
8.    Kann man am Naschmarkt naschen?
9.    Weshalb erinnert das Dach des Oberen Belvedere an orientalische Zelte?
10.    Was ist eine Pawlatsche?
11.    Wo sind die Raben am Rabensteig?
12.    Welche Fahne wurde zum Ärgernis des Hauses Habsburg, obwohl sie mit Krieg nichts zu tun hatte?
13.    Warum beginnt am Rennweg der Balkan?
14.    Wie viele Waggons hängen am Riesenrad?
15.    Weshalb wurde der Prachtboulevard Wiens in Ringform angelegt?
16.    Der Streit um das Original: Wer erfand die Sachertorte?
17.    Weshalb ist der heute viel bestaunte Park von Schloss Schönbrunn ein schlechtes Beispiel
         für einen perfekten Barockgarten?
18.    Welches „Krauthapp´l“ befindet sich seit 1898 neben dem Naschmarkt, wurde allerdings nie erkocht?
19.    Weshalb sind die gotischen Skulpturen an den Säulen im Stephansdom in Art und Verarbeitung
         sehr unterschiedlich?
20.    Welches Gebäude bezeichneten die Wiener entrüstet als „Bahnhof“, obwohl niemals
         Züge aus- und einfuhren?
21.    Welche Verbindung besteht zwischen Kaiser Joseph II, der Lutherischen Stadtkirche und
         dem Komponisten Anton Bruckner?
22.    Warum wurde die Synagoge in der Seitenstettengasse während der Novemberpogrome
         1938 nicht zerstört?
23.    Wodurch gelang Wien im Mittelalter der wirtschaftliche Aufstieg?
24.    Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Stephansdom und Tiroler Bergsteigern?
25.    Seit wann besteht der Schönbrunner Tiergarten?
26.    Venedig … in Wien?
27.    Gulasch, Palatschinken, Pogatscherl, Golatschen und Powidl: Stammt die berühmte Wiener Küche
         tatsächlich aus Wien?
28.    Wo wohnte Maria Theresia?
29.    A schene Leich´


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VIENNA LIFE: Reiseführer Wien für Jugendliche und Erwachsene (Videoclip)

Veröffentlicht am 7.11.2016; Dauer: 3:43


Vorwort

Als jemand, der weite Teile dieser Welt bereist hat, bin ich mit zahlreichen Reiseführern vertraut. Der vorliegende Reisebegleiter ist in seiner Art und Weise einzigartig. Er beschäftigt sich nicht nur mit den Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Bundeshauptstadt Wien, sondern auch mit Wiens Vergangenheit, seiner einzigartigen Lage und mit vielen sehr informativ aufbereiteten Themen, welche die Vorzüge und Probleme moderner europäischer Ballungsräume am Beispiel dieser Stadt beleuchten.

Das Buch ist auch wegen seiner kurzweiligen Quizfragen und Rätselspiele so interessant und für Reisen und Exkursionen mit Jugendlichen sehr gut geeignet. Die Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten und Merkwürdigkeiten dieser einzigartigen Stadt fand ich sehr unterhaltsam zu lesen.

Auch auf das gute Wienerisch wird zurückgegriffen, was nicht nur amüsant ist, sondern auch ein Spezifikum der deutschen Sprache darstellt.

Kurzum: Im vorliegenden Band kann man nicht nur sehr viel über Wien lernen, sondern kann auch den besonderen Aufbau des Reisebegleiters Vienna Life genießen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß, weiß, dass dieses Buch nicht nur Touristen anzusprechen vermag, sondern gerade auch Wienerinnen und Wiener. Besonders empfehlenswert ist das Werk jedoch für alle Jugendlichen bzw. deren Eltern oder Begleitpersonen, die im Zuge von Urlauben oder Städtewochen in unsere Stadt kommen.

Ich bin überzeugt, dass nach dem Schmökern im Buch bzw. dem Lesen der vorliegenden Publikation viele Wien noch viel spannender finden, als sie es ohnedies schon getan haben.

Viel Spaß also beim Lesen und viel Erfolg beim Rätselraten wünscht Ihnen


Landesschulinspektor Mag. Dr. Wolfgang Gröpel (Stadtschulrat für Wien)

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