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Tipps & Tricks zur Leseförderung

Barbara Rath: Tipps & Tricks zur LeseförderungAutorin: Barbara Rath
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 136 Seiten
Verlag: Independently published
Auflage: 1 (August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-1522062127

Altersempfehlung: Erwachsene

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Klappentext:

Jedes Kind lässt sich fürs Lesen begeistern - aber nicht alle Kinder für ein und dasselbe Buch und schon gar nicht auf einem einzigen Weg. Aus dem Blickwinkel der Mutter, der Biologin und der Autorin schaut Barbara Rath auf das Phänomen, dass immer weniger Jungen und Mädchen gern lesen.

Fatalerweise funktioniert lesen lernen nur durch Lesen; es ist nach wie vor die Kulturtechnik Nummer eins der Menschheit. Das bedeutet, lesen zu können und es in ausreichendem Maße zu tun, ist wichtig für den Einzelnen wie auch für unsere Gesellschaft insgesamt.

Wie man Kinder dahingehend beeinflussen kann, dass sie gern und viel lesen, erklärt dieser Ratgeber und zeigt dabei ungewöhnliche Methoden und Ansätze auf. Beim Heranziehen von Leseratten geht es nämlich längst nicht nur darum, ein Kind mit altersgerechten Büchern zu versorgen.

In kleinen, angenehm kurzen Abschnitten bekommen hier vor allem Eltern, aber auch Lehrer und Erzieher praxisnahe Tipps, wie man Kids für das geschriebene Wort nachhaltig interessieren und gewinnen kann.

Ob Babys, Kleinkinder, Vorschulkinder, Kids, die gerade lesen lernen (1. Klasse Grundschule) oder jene, die das Lesen üben: Leseförderung wird bei ihnen allen nur dann erfolgreich sein, wenn sie Freude daran finden, sich mit Texten zu beschäftigen.

Die Ratschläge in diesem Buch sollen ganz unterschiedliche Wege und Möglichkeiten skizzieren, damit jedes Kind zu seinem ganz persönlichen Lesevergnügen findet. Dabei, diesen individuellen Weg zu finden, sind ihre Eltern gefordert, denn: In der Schule lernen Kinder lesen, aber in ihrem Zuhause entscheidet sich, ob sie zu Leseratten werden oder nicht.

Über die Autorin Barbara Rath:

Barbara Rath (Autorin)Geboren 196, seit 1989 verheiratet, seit 1991 Mutter einer Tochter, seit 1993 Mutter eines Sohnes. Bisherige Stationen auf Barbara Raths Lebensweg waren: Krefeld, Gießen, Braunschweig und Goslar.

Barbara Rath studierte Biologie (Zoologie / Human- und Cytogenetik) und war danach bis zur Geburt ihres Sohnes als Wissenschaftlerin in der Forschungsförderung für das Forschungsministerium tätig.

2002 - 2012 freie Mitarbeiterin im Krefelder Zoo (Zoopädagogik; vorwiegend Arbeit mit Kindern).

Seit 2004 Autorin für den BVK Buch Verlag Kempen.

Kooperation für die Reihe "Spielend leicht" mit der Neukirchener Aussaat.

Seit 2016 veröffentlichte sie bei Amazon + Neobooks mehrere E-Books, einige davon liegen auch als Taschenbücher vor.

Kooperation mit lehrermarktplatz.de, wo es von Barbara Rath eine große Anzahl an Texten mit dazugehörigen Literatur-Begleitmaterialien für Lehrer, Erzieher, Eltern und lesefreudige Kids gibt. Die Materialien stehen als Downloads und als Kopiervorlagen zur Verfügung und sollen Kinder dazu anregen, sich spielerisch und vertiefend mit Gelesenem zu beschäftigen.

Hobbys: Familie, Lesen, Schreiben, Reiten, Schildkröten, Reisen, soweit Geld und Zeit reichen.

Klar, dass in den Geschichten einer Zoologin Tiere oft eine wichtige Rolle spielen. Klar, dass es einer Wissenschaftlerin, die sich bei ihrer Arbeit grundsätzlich an das zu halten hat, was zu beweisen bzw. zu reproduzieren ist, besonderen Spaß macht, die Grenzen der Wirklichkeit zu sprengen und der Phantasie beim Erzählen ihrer Geschichten freien Lauf zu lassen.

Beim Schreiben nicht nur eine Altersgruppe anzusprechen, sondern auf unterschiedlichen Ebenen möglichst vielen Lesern etwas zu sagen, ist Barbara Rath ein zentrales Anliegen. Daher richten sich die meisten ihrer Werke an eine "All-Age-Leserschaft".

Barbara Raths Roman "Der Gurkenvampir" wurde 2009 mit der Kalbacher Klapperschlange ausgezeichnet. Er errang in der Gesamtwertung Platz 2 und wurde in seiner Altersstufe (3./4. Klasse) zum beliebtesten Buch gewählt.

Als Autorin veranstaltet Barbara Rath regelmäßig Lesungen, wo immer man sie einlädt.

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Barbara Rath über ihr Buch "Tipps & Tricks zur Leseförderung":

Auf meiner Homepage (www.barbara-rath.de) befindet sich ein Blog. Da mir als Autorin natürlich daran liegt, dass meine Werke gelesen werden, möchte ich generell dafür sorgen, dass Menschen lesen können, dass sie Geschichten lieben und Bücher. Folglich ist Leseförderung ein ganz zentrales Thema in meinen Blogbeiträgen.

Ich halte Leseförderung allerdings nicht nur aus purem Eigennutz für wichtig. Bildung hängt schließlich direkt von der Lesekompetenz ab.

Barbara Rath: Tipps & Tricks zur LeseförderungDa wir in Deutschland in einer Demokratie leben, beruht deren sozial, politisch und wirtschaftlich erfolgreiches Funktionieren entscheidend auf einer vernünftigen Bildung möglichst vieler ihrer Mitbürger: Ob ein Mensch intelligent bzw. kultiviert denken und handeln kann, hängt ganz entscheidend davon ab, ob jemand über eine gute Bildung sowie Ausbildung verfügt. Lesen ist dazu DER Generalschlüssel.

Außerdem: Wer liest, kann - auf Dauer - nicht belogen werden, sondern sich selbst informieren, eine Meinung bilden und dann verantwortungsbewusst entscheiden bzw. handeln. Auch deshalb ist mir sehr daran gelegen, mich mit meinen Erfahrungen sowie meinem Fachwissen in die zahlreichen Versuche einzumischen, die sich unter dem Schlagwort Leseförderung zusammenfassen lassen. Wenn viele Menschen lesen können und es tatsächlich tun, mag das die Welt besser machen. Daran möchte ich glauben.

Die Blogbeiträge, die zum Themenbereich Leseförderung auf meiner Homepage inzwischen erschienen sind, stelle ich in diesem Buch als Ratgeber vor. Wer Tipps und Tricks zum Thema Leseförderung sucht, kann in den folgenden Kapiteln allerlei alltagstaugliche Anregungen finden, deren Praxisbezug sich vor allem aus drei Quellen speist:

  • Aus meinen Erfahrungen als Mutter einer Tochter sowie eines Sohnes mit sehr unterschiedlichen (sicher teilweise geschlechtsspezifisch geprägten) Einstellungen gegenüber Büchern und dem Lesen.
  • Aus meinen Kontakten mit Kindern im Rahmen der vielen Autorenlesungen, die ich in Kindergärten bzw. an Schulen schon halten durfte und in deren Verlauf mir Kinder – oft in erfrischender Unverblümtheit – mitgeteilt haben, weshalb sie gern lesen oder warum Bücher ihnen ein Graus sind.
  • Aus meinen Wissen als Diplom-Biologin, da sich viele Verhaltensweisen durch das Erbe bzw. die Entwicklung des Homo sapiens erklären lassen.

In diesem Ratgeber sollen vor allem Eltern, aber auch Lehrer und Erzieher in angenehm kleinen Informationseinheiten ganz gezielt mit Tipps versorgt werden, die ihnen helfen, ihren Kindern das Lesen bzw. Bücher schmackhaft zu machen.

Denn: In der Schule lernen Kinder lesen, aber in ihrem Zuhause entscheidet sich, ob sie zu Leseratten werden oder nicht.

Quelle: Auszug aus dem Buch "Tipps & Tricks zur Leseförderung".

Leseproben aus "Tipps & Tricks zur Leseförderung":

Warum Kinder nicht lesen wollen: Bilder gegen Worte

Der Konflikt Bild gegen Wort ist neurophysiologisch für uns Menschen nicht ganz einfach: Unserer Natur und Entwicklungsgeschichte nach sind wir Augentiere. Die ganze Anatomie unseres Schädels, manchen Theorien zufolge sogar die Entwicklung des aufrechten Gangs, (der letztlich dafür sorgte, dass die Hände nicht mehr zum Laufen benötigt, sondern frei wurden, um be-greifen zu können,) kam zustande, damit wir mit zwei Augen nach vorn, nah und fern gleichermaßen scharf, räumlich sowie farbig ausgezeichnet sehen können.

Klar, dass Bilder für ein so entwickeltes Lebewesen enorm wichtig sind. Das Sprechen lernte der Mensch in seiner Entwicklungsgeschichte wohl erst relativ spät. Die Rangfolge von Sehen und Lesen steht also bereits durch die menschliche Evolutionsgeschichte fest: Das Bild ist zunächst für uns wichtiger als das Wort, sei es nun gesprochen oder geschrieben.

Aus den o. g. Gründen sind Bildeindrücke für einen Homo sapiens so viel reizvoller als Worte; reiz-voller ist hier durchaus in einem neurobiologischen Sinn und wörtlich gemeint. Bei jedem Bild, das wir sehen, geht in unserem Gehirn durch die damit verbundenen Sinnesreize geradezu ein Feuerwerk an elektrischen Impulsen los. Wenn wir lesen oder hören, reizt das unser Nervensystem – unter normalen Bedingungen – deutlich weniger. Wenn Kinder also mehr an Bildschirmen kleben als an Büchern, folgen sie quasi ihren natürlichen Veranlagungen ...

Aus dem Kinderzimmer wird ein Zoo: Tiergeschichten

Wenn einmal eine ganze Woche Tiergeschichten im Mittelpunkt des Lesegeschehens stehen sollen, ist es vergleichsweise einfach, Kinder dafür zu begeistern: Schließlich leiden nur ganz, ganz wenige Kinderzimmer in Deutschland unter einem Mangel an Plüschtieren.

Also, alle kleinen Lieblinge passend zur Geschichte antreten lassen, als Handpuppe einsetzen, einen Fotoroman mit ihnen schießen, einfach mitmachen lassen, damit der Lesestoff ganz plastisch dargestellt werden kann.

Aus Kartons lässt sich ein Gehege neben dem anderen zur artgerechten Tierhaltung auf dem Fußboden herrichten. Regelmäßig kommt der Futterwagen …

Aber Eltern können ja auch die Sache einmal völlig anders beginnen. Wie wäre es, gemeinsam „Die tibetanische Rennschnecke“ zu lesen - und sich gleichzeitig ein strapazierfähiges Haustier auf Zeit zu leisten?

Also: Raus ins Grüne und auf Schneckenjagd gehen! Ein Terrarium ist schnell gebastelt, Haltungstipps gibt es im Web. Informieren müssen sich natürlich die jungen Schneckenhalter selber, einen Futterplan schreiben, festlegen, wann das Terrarium geputzt werden muss usw. ...

Private Krimitage im Kinderzimmer

Es gibt inzwischen viele Kinderkrimis, sei es als Reihe oder Einzelband - die fünf Freunde müssen es wirklich nicht sein.

Wie wäre es, wenn sich das Kinderzimmer bei Ihnen daheim einmal in eine private Ermittlerzentrale verwandelt? Mit Notizzetteln, um Spuren aufzuzeichnen, Lupe und Knipskiste für Tatortfotos!

Man stelle sich vor: Jemand hat zu Hause bei Ihnen die gesamte Schokolade geklaut. Es gibt sogar ein Bekennerschreiben am Tatort:

Wenn ihr etwas von eurer Schokolade wiedersehen wollt, müsst ihr euch beeilen.
Ich habe sie erst einmal mitgenommen und werde von nun an jeden Tag davon essen.
Beeilt euch also mit dem Suchen, wenn ihr mitfuttern wollt.
Aber ihr findet mein Versteck sowieso nicht.

Dazu müsstet ihr nämlich herausbekommen, wo ich mit meiner Beute zuerst hingelaufen bin:
Ich lieg´ ganz unten im Haus.
Ohne mich kämt ihr nur schlecht aus,
denn ich heiz´ Mann und Maus!
Und ich schnauf heiße Luft zum Schornstein hinaus …

WEITERE LESEPROBEN MIT INHALTSVERZEICHNIS >>>

Unsere Empfehlung:

In ihrem Ratgeber "Tipps & Tricks zur Leseförderung" hat Barbara Rath einen spannenden und unkonventionellen Ansatz zu den Themen Leseförderung und Lesekompetenzen gewählt. Dabei hat sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Biologin, vielseitige Autorin und Mutter zusammengetragen und in einem Buch verarbeitet.

Diesem Ansatz liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Lesen und Medienkonsum in einem hohen Ausmaß durch unsere artspezifischen Verhaltensweisen und durch die Evolution des Homo Sapiens bedingt sind. Vor diesem Hintergrund und aus ihrer Praxiserfahrung im Umgang mit Kindern heraus ist Barbara Rath ein allgemein verständliches Werk gelungen.

Eine informative und zugleich spannend geschriebene Lektüre, die nicht nur Eltern und Pädagogen neue Perspektiven eröffnen wird!

Martin Urbanek


Barbara Rath: Der Gurkenvampir

Barbara Rath: Der GurkenvampirAutorin: Barbara Rath
Format: Hardcover
Seitenzahl: 96 Seiten
Verlag: BVK Buch Verlag Kempen GmbH
Auflage: 8 (2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3867400329

Altersempfehlung: 8 - 10 Jahre

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Das Buch wurde mit dem Buchpreis der "Kalbacher Klapperschlange" ausgezeichnet und für die Altersstufe (3./4. Klasse) zum beliebtesten Buch gewählt.

 

 

Klappentext:

Wie kommen bloß die Löcher in die Gurken? Tom und seine Eltern sind verzweifelt. Ihr kleiner Laden für Obst und Gemüse ist in Gefahr.

Erst eröffnet keine fünfhundert Meter weit entfernt ein großer Supermarkt und dann bleiben die Kunden wegen der gelochten Gurken weg!

Tom fürchtet, dass jemand das Geschäft seiner Eltern ruinieren will.

Gemeinsam mit seinen Freunden Ben und Nick legt er sich nachts auf die Lauer. Und was er dort sieht, verändert schließlich sein ganzes Leben.


HÖRBUCH Kapitel 1:
Sid - ein kleines Känguru macht große Sprünge -
Das Beutelzimmer

Tierroman in 14 Kapiteln für Kinder ab 6 von Barbara Rath

Veröffentlicht am 02. 03. 2014; Dauer: 11:38

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