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Die Traumzeit - Die Wiege der Menschheit

Bryan Blackwater: Die Traumzeit - Die Wiege der MenschheitAutoren: Bryan Blackwater
Format: Taschenbuch, E-Book
Seitenzahl: 569 Seiten
Verlag: Independently published
Auflage: 1 (November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-1730753978

Altersempfehlung: Ab 14 Jahre, Erwachsene

 

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Klappentext:

Die Entstehung der Menschheit aus der Perspektive ihrer Schöpfer. Nach der Zerstörung ihres Planeten muss sich das Volk der Terekan eine neue Heimat suchen. Mit ihrer "Himmelsstadt" erreichen sie mit viel Mühe vor ca. 250.000 Jahren die Erde und versuchen auf dieser eine neue Zivilisation aufzubauen.

Das Problem: Die Erde ist bereits vom Homo Erectus besiedelt. Eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Völkern entsteht, doch auch ein tödlicher Feind, der die Erschaffung des Homo Sapiens auf den Plan ruft.

Ein äonenübergreifender Kampf um das Überleben der Menschheit beginnt und gipfelt in einer Katastrophe epischen Ausmaßes.

Der Autor Bryan Blackwater über sich:

Bryan Blackwater (Autor)Geboren 1969 kurz vor der Mondlandung.

Seit meinem Studium in Biologie und Geologie vor Urzeiten, beschäftige ich mich bis heute mit den alten Mythologien der Welt, allen voran der Sumerischen und Indischen. Die Vorstellung, dass vor unserer Zivilisation bereits eine andere auf der Erde existiert hat, die mit dem Ende der letzten Eiszeit verschwunden ist, hat mich schon immer fasziniert und mich letztendlich dazu verleitet, die Geschichte dieser alten Zivilisation von ihrer Entstehung bis zu ihrem Ende in Romanform ("Die Traumzeit"-Trilogie) zu erzählen.

Die Traumzeit - Inhalt:

Als eine globale Seuche die Terekan dazu zwingt, ihren Planeten (Venus) zu vernichten und diese in eine Gluthölle zu verwandeln, ist ihre einzige Chance zum Überleben, die Flucht zur Erde. Dort treffen sie vor 250.000 Jahren ein und begegnen zum ersten Mal den "Inuni", dem Homo Erectus, der den Planeten schon seit Äonen besiedelt und mit diesem in absolutem Einklang lebt.

Bryan Blackwater: Die Traumzeit - Die Wiege der MenschheitSchnell merken die Terekan, dass ihre hochentwickelte Technik noch lange nicht bedeutet, dass sie selber auch hochentwickelt sind und dass die Inuni sowohl emotional als auch geistig weit fortgeschrittener sind, obwohl sie über keinerlei Technik verfügen und in kleinen Clans durch die Savannen ziehen.

Eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Spezies entsteht. Doch die Terekan haben das "Böse", das ihren Planeten zerstört hat, mit zur Erde gebracht und sind diesem nun nicht nur beinahe hilflos ausgeliefert sondern es besteht auch die Gefahr, dass diese Welt ebenso zerstört wird.

Dieses "Böse" jedoch verehrt die Inuni aufgrund ihrer „Perfektheit“ und sieht die Terekan als das wahre "Böse" an, welche auch diese Welt vernichten werden (seiner korrekten Meinung nach). Lo-Tak tritt auf den Plan, als Träger eines "Dimu-Ru", eines Lichträubers. Eines jener Wesen, die schon auf der Venus versucht haben, die Terekan zu vernichten. Noch immer wissen die Terekan nicht, woher dieser "Lichträuber" gekommen ist und so erschaffen sie sich eine neue Spezies als "Armee gegen die Finsternis".

Bryan Blackwater: Die Traumzeit - Die Wiege der MenschheitSie mischen das Genom der Inuni mit ihrem eigenen Genom und erschaffen so eine "Superrasse", die "Lugal-Ene", den Homo Sapiens. Dieser ist als Einziger in der Lage, dem "Bösen" Widerstand zu leisten. So glauben zumindest die Terekan. Doch dabei haben sie übersehen, dass diese Mischung aus Homo Erectus und Terekan eine zuhöchst brisante Mischung ergibt und zum "wahren Bösen" dieser Welt wird.

Der Kampf der entbrennt, zwischen allen Spezies der Erde, bringt die Menschen an den Rand der Vernichtung. Doch sowohl Terekan als auch "Dimu-Ru" sind sich einig: Der Mensch ist der schlimmste aller Feinde und wird zum Untergang des Homo-Erectus führen. Die Vernichtung der Menschheit ist die einzige Option!

In der Zukunft (2025) finden Archäologen das "Me-Ne-Nak" der Terekan (der Speicherkristall, der all ihr Wissen und ihre Geschichte enthält) in einem Grab und entdeckten die Geschichte der Terekan und ihres Wirkens auf der Erde. Lo-Tak, der nach wie vor nicht besiegt ist (da nur einer die Macht dazu hat, der jedoch die Terekan verlassen hat), tritt erneut auf den Plan und versucht erneut, die Menschheit zu vernichten.

Eine globale Seuche entsteht und vernichtet beinahe 90% aller Nachfahren der Lugal-Ene. Und wieder sind die Terekan auf der Seite der Inuni, die sie in den Naturvölkern der Erde erkennen. Diese Nachfahren der Inuni sind immun gegen die Seuche und auch Lo-Tak will sie schützen. Ihm geht es nur darum, die Erde den Inuni zurückzugeben, die der Lugal-Ene all die Jahrtausende ausgebeutet und versklavt hat.

Die Letzte Schlacht um die Erde beginnt, das "Jüngste Gericht". Doch der Ausgang ist sehr überraschend!

Die Protagonisten der Reihe gehören vier verschiedenen Spezies an:

  1. Die "Terekan", ein außerirdisches Volk, dass vor 250.000 Jahren auf der Erde eine neue Heimat findet
  2. Die "I-Gu", die genveränderte Arbeiterklasse der Terekan.
  3. Die "Inuni", der zu dieser Zeit auf der Erde beheimatete Homo Erectus
  4. Die "Dimu-Ru", ein "Volk" von Geistwesen, das andere Körper besetzen kann.
  5. Die "Lugal-Ene", der von den Terekan auf der Erde gezüchtete Homo Sapiens.

Eine ausführliche Beschreibung der Spezies findet sich auf der Website von Bryan Blackwater.

Leseprobe aus "Die Traumzeit - Die Wiege der Menschheit":

VORWORT

In diesem Roman möchte ich versuchen, den überaus komplexen sumerischen Schöpfungsmythos in eine lesbare Romanform zu bringen und das an sich trockene Thema mit viel Fantasy, Science, Fiction und Drama zu füllen.

Da in diesem Roman somit natürlich auch Außerirdische eine tragende Rolle spielen, bleibt es nicht aus, dass der Leser/die Leserin über sehr viele ungewöhnliche Name und Wörter aus der Sprache dieser Außerirdischen stolpert. Diese Namen und Wörter entstammen zumeist der alten sumerischen Sprache und sind daher im Anhang des Buches noch einmal im Detail aufgelistet und erklärt. Es empfiehlt sich daher, einfach ein Lesezeichen in dieses Wörterbuch zu legen, damit man nicht so viel blättern muss.

Die Menge an seltsam klingenden Namen mag jedoch dennoch eine Herausforderung sein, doch Außerirdische heißen nun mal leider nicht Lisa, Susi und Franz ;-)

Parallelen und Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen und Mythologien sind dabei durchaus beabsichtigt.

Aber nun viel Spaß beim Lesen und nicht den Mut verlieren!

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PROLOG

Planet N'Bir, Himmelsstadt Nibir-Urak,
Kommandozentrale, ca. 250.000 Jahre vor unserer
Zeitrechnung, 5km über der Oberfläche.

»Ist alles bereit?«, fragte Nir-An, Hohes Licht und oberster Führer der Rasse der Terekan W.
Die angesprochene und in Schwarz gehüllte Gestalt verbeugte sich. »Ja, Hohes Licht, das Ritual
kann beginnen.«

Nir-An schritt zu dem großen Panoramafenster und schaute voller Sorge auf die unter ihm liegende Oberfläche des Planeten. Eine einzelne Träne lief aus seinem schwarzen linken Auge.

»So sei es«, sagte er müde und nickte langsam. »Möge der Große Schöpfer uns vergeben!«

Er drehte sich zur Mitte der großen Glaskuppel und starrte eine gefühlte Ewigkeit in das Nichts, das sich in seinem Herzen aufgetan hatte.

»Navigator!«, bellte er schließlich einen Befehl zu einer in grau gekleideten Person in der Mitte der Kuppel. »Bring die Stadt in eine Umlaufbahn!«

»Ja, Hohes Licht, so sei es«, entgegnete Na-Mar, oberster Navigator der Himmelsstadt.

Nachdem Na-Mar einige Handgriffe an der vor ihm liegenden Konsole vollzogen hatte, begann die gewaltige schwebende Stadt langsam zu steigen, verließ ihren Standort über dem nördlichen Kontinent und schwebte langsam dem Dunkel des Weltalls entgegen. Das sanfte Vibrieren der gewaltigen Antigrav-Generatoren war bis in die Kommandozentrale zu spüren.

Das Hohe Licht ließ sich erschöpft auf seinen Kommandosessel fallen und nahm die Hand seiner Gefährtin Sai-Na, die im Sessel neben ihm Platz genommen hatte.

»Du hast die einzig richtige Entscheidung getroffen, Hohes Licht, mein Gefährte«, sagte sie, ohne ihn dabei anzuschauen.

Er nickte langsam. »Zehn Millionen Leben«, flüsterte er leise ...

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ERSTES KAPITEL

Der Geistervogel

Erde, Südafrika, Savanne, Jagdgebiet des Nerude-Clans (Homo Erectus), ca. 250.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Die Gazelle war noch etwa vierzig Meter entfernt und der Wind stand günstig. An und Lon, zwei Jäger des Nerude-Clans, lagen auf dem Bauch hinter einer kleinen Anhöhe und beobachteten die Herde schon seit drei Stunden.

Jetzt endlich war eines der Tiere nahe genug an sie herangekommen, sodass sie es wagen konnten, die Gazelle mit ihren gehärteten Holz-Speeren zu erlegen. Beide Jägerkonnten spüren, dass die Gazelle ruhig und gelassen war und dass sie keine Bedrohung witterte.

»Ruf sie«, sagte An leise und fasste seinen Speer fester.

Lon nickte und begann sich zu konzentrieren. Seine schamanische Ausbildung als Jäger erlaubt ihm, sich gedanklich mit der Gazelle zu verbinden und mit ihr zu kommunizieren.

»Komm näher«, befahl Lon der Gazelle im Geiste.

Diese hob sogleich den Kopf und blickte sichtlich verwirrt in die Richtung der Jäger.

»Komm näher!«, befahl Lon der Gazelle erneut und nun setzte sich das Tier langsam in Bewegung, immer wieder witternd die Nasenflügel blähend, in Richtung der beiden lauernden Jäger ...

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Weitere Leseproben >>>

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Buchempfehlung:

"Wiege der Menschheit" ist eine Metapher für jene Region, in der sich die biologische Evolution und die frühe kulturelle Entwicklung der Gattung Homo zugetragen hat.

"Traumzeit" ist ein Begriff aus der Mythologie der australischen Aborigines. Er beschreibt eine raum- und zeitlosen Welt, aus der die reale Gegenwart in einem unablässigen Schöpfungsprozess hervorgeht.

In seinem Roman "Die Traumzeit" verbindet Bryan Blackwater diese beiden Begriffe und bettet sie in einen fiktiven sumerischen Schöpfungsmythos ein, der von Archäologen im Jahr 2025 entdeckt wird. Dementsprechend tragen die Protagonisten sumerische Namen.

All das ergibt eine Science-Fiction, wobei wissenschaftlichen Fakten in Einklang mit mythologischen Überlieferungen zu einer höchst spannenden Handlung verwoben werden.

Die beschriebenen Spezies und Hybridformen des Menschen stehen als Metaphern für unterschiedliche Verhaltensweisen und Kulturen unserer Spezies. Zum einen lebten unsere Vorfahren über Millionen von Jahren als Hominiden und später als anatomisch moderne Menschen weitgehend im Einklang mit der Natur und entwickelten in kleinen Gruppen ein relativ stabiles und überschaubares Sozialgefüge. Zum anderen haben wir spätestens seit dem Ende der letzten Eiszeit (selbst)destruktive Potenziale entfaltet, wie noch keine Spezies auf dieser Erde davor. Das wird uns auch zunehmend bewusst und wir suchen verzweifelt nach Lösungen, um uns aus diesem Teufelskreis aus Umweltzerstörung, sozialen Krisen und Kriegen zu befreien.

So ähnlich wird es im Roman wohl den TEREKAN ergangen sein, als sie fluchtartig ihren Planeten verließen, in der Erde eine neue Heimat fanden und dann versuchten, den Keim des eigenen Bösen durch Vermischungen mit der in Einklang mit der Natur lebenden autochthonen Bevölkerung (hier "INUNI" = Homo Erectus) zu tilgen. Die daraus entstehende "Superrasse" ist allerdings noch schlimmer und destruktiver als alles, was es davor gegeben hatte. Dieses gescheiterte Experiment, einen Supermenschen zu schaffen, erinnert auch fatal an die ideologischen Verirrungen der Nationalsozialisten, die vom Wahn eines Herrenmenschentum besessen, die Menschheit in das wohl größte globale Verderben der Geschichte getrieben haben.

Wer die mehr als 500 Seiten des Romans aufmerksam durchliest, der wird noch weitere Ähnlichkeiten zur real existierenden Spezies Mensch entdecken. Dafür ist dieses Buch eine wahre Fundgrube!

Wie der Autor ja auch in seinem Vorwort schreibt: "Parallelen und Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen und Mythologien sind dabei durchaus beabsichtigt."

Ein anspruchsvoller Roman, der nicht nur unterhalten möchte, sondern auch die Fantasie anregt und sehr stark zum Nachdenken anregen kann!

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